GEMEINDERAT vom 22. März 2014

SWP 22.03.2014

Bei Brandruine "stinkts"

Hechingen - Die Zustände auf dem Gelände der Brandruine in der Rabengasse sprach Lutz Beck (CDU) im Gemeinderat an. Es stinke, Ungeziefer treibe sich herum, und Schrottautos würden dort gelagert, berichtete er. Die Anwohner seien sehr unzufrieden. "Wir beobachten das", versicherte Fachbereichsleiter Jochen Bangert. Der Vollzugsdienst habe einen regelmäßigen Überwachungsauftrag. Allerdings habe man bislang "nichts Extremes festgestellt" - keine Ratten, und die Schrottautos gehörten Dritten.

Kritik an Buloch-Radweg

Hechingen - Marlene Weber (FDP) erneuerte die Kritik an den Plänen des Landkreises für einen lediglich auf die Fahrbahn aufgemalten Radweg zwischen Buloch und Heiligkreuz. "Ich halte das für gefährlich", betont sie. Und an Fußgänger und Jogger habe überhaupt niemand gedacht. Die FDP-Fraktion habe dies im Kreistag noch einmal thematisiert. "Ich sehe es genauso wie sie", sagte Bürgermeisterin Dorothea Bachmann. "Aber es hieß: Entweder den oder keinen." Die Stadt, sicherte sie zu, werde nachhaken - in der Hoffnung, dass das Verkehrsministerium den geplanten Modellversuch vielleicht doch nicht genehmigt.

Wasserpreis steigt

Hechingen - Ab 1. April wird das Wasser für die Hechinger Verbraucher teurer. Die Steigerung von 1,85 auf 2,05 Euro pro Kubikmeter segnete der Gemeinderat ab - bei einer Gegenstimme von Stefan Löffler. Der Freie Wähler gab den gescheiterten amerikanischen Finanztransaktionen der Bodensee-Wasserversorgung die Schuld für die Preissteigerung.

Technik für die Feuerwehr

Hechingen - Weiter geht die Sanierung des Feuerwehrhauses. Die technische Ausrüstung der Einsatzzentrale wurde an die Firma Meder Commtech aus Singen vergeben. Deren Angebot von 106 443 Euro liegt um 2500 Euro unter der Kostenberechnung.

Untersuchung startet

Hechingen - Die Organisationsuntersuchung des städtischen Betriebshofes kann beginnen. Der Gemeinderat hat den Auftrag am Donnerstagabend einmütig an die Tübinger Firma Heyder&Partner vergeben. Bei den Preisen handelt es sich ausdrücklich um Festpreise; das war in der vergangenen Woche in der Sitzung des Betriebsausschuss noch unklar gewesen. Deshalb hatte man die Entscheidung an den Gemeinderat verwiesen. Bei der Summe von knapp über 20 000 Euro sind eine Standortuntersuchung und die Digitalisierung relevanter Katasterdaten inbegriffen.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel