Boll Gaudi beim Biertransport im Laufschritt

Am Start in Boll ging es bei den meisten Gruppen noch ganz flott los. Spätestens am Zollerberg wurde es dann anstrengend. Zum Glück hatte jede Gruppe genug zu trinken dabei.
Am Start in Boll ging es bei den meisten Gruppen noch ganz flott los. Spätestens am Zollerberg wurde es dann anstrengend. Zum Glück hatte jede Gruppe genug zu trinken dabei. © Foto: Christian Steinhilber
Boll / Christian Steinhilber 11.05.2018
Der dritte Bierathlon der Jugendgruppe Boll brachte einen Teilnehmerrekord und jede Menge Gaudi für alle.

Eine Strecke, fünf Männer (oder Frauen), ein Kasten Bier und eine Menge guter Laune. Das dritte Jahr in Folge lockte der Bierathlon der Jugendgruppe Boll. 31 Mannschaften haben diesmal mitgemacht – so viele wie noch nie.

Wer sich ans vergangene Wochenende erinnert, dem kommt sicher das bombastische Wetter in den Sinn. Ideal, um etwas an der frischen Luft zu unternehmen. Da kam der dritte Bierathlon der Jugendgruppe Boll wie gerufen. Das dachten sich auch die 31 Gruppen à fünf Personen, die sich angemeldet hatten. Ein Ruf wie Donnerhall eilte dem Gaudi-Ereignis aber auch voraus, kam der Wettbewerb doch schon in den vergangenen beiden Jahren enorm gut an. Auch deshalb konnte die Teilnehmerzahl nochmals gesteigert werden.

Viel Lob gab es fürs Organisationsteam, die Vorstandsriege der Jugendgruppe Boll um den Vorsitzenden Jacob Huber. Denn die gesamte Veranstaltung war – mit Pools zum Abkühlen, heißen Roten, Musik und viel guter Stimmung – doch mehr als gelungen.

Start war wieder am Jugendraum in der Ortsmitte, wo sich die Gruppen, viele davon in thematischen Trikots, vorbereiteten und versorgen ließen. Los ging es dann wieder mit einer Kiste Bier oder wahlweise vier Flaschen Sekt auf eine Runde um den Zoller. Oberste Regel? Die Getränke müssen auf dem Bollemer Wasen, dem Ziel, leergetrunken sein. Bei Regelverletzungen, wie verlorenem Leergut, drohten Zeitstrafen.

Aber da der Durst unter prallem Sonnenschein kein Problem war, hatte die Jugendgruppe noch weitere Aufgaben in petto. Liegestützen auf dem Spielplatz oder Sackhüpfen an der Skihütte boten Chancen, sich einen Zeitbonus zu erarbeiten. Ebenso die Schätz- und Quizfragen auf den Laufkarten. Neu war es, eine kleine Geschichte zu erfinden.

Das Rennen jedenfalls machte wieder das Team „Gschissa zua“ und verteidigte damit seinen Titel erfolgreich. Und das, obwohl diese Mannschaft nur zu dritt angetreten war. Die restlichen Teilnehmer hielten es mit dem olympischen Gedanken: „Dabei sein, ist alles“. Lust auf eine weitere Runde im nächsten Jahr haben jedenfalls die meisten.

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Gruppen à fünf Personen waren beim dritten Bierathlon der Jugendgruppe Boll mit von der Partie. Die Veranstalter sprechen von einem neuen Teilnehmerrekord.

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