Abendbetrieb in einem Burladinger Einkaufsmarkt an der Hauptstraße. Dann breitete sich gegen 18 Uhr an diesem Mittwoch ein stechender Geruch aus. Auch durch den Mundschutz hindurch habe man ihn wahrnehmen können, bestätigte später Feuerwehr-Einsatzleiter Manuel Kehrer, zugleich Burladinger Abteilungskommandant.
Einer der Angestellten erfasste die Situation auf der Stelle, ein Notruf wurde abgesetzt, die Angestellten versammelten sich, forderten die etwa 30 Kunden auf, das Gebäude umgehend zu verlassen, gingen mit oder nach ihnen selbst hinaus.
Einige Kunden hätten versucht, die Waren, die in ihrem Einkaufswagen lagen, mitzunehmen. Oder gleich den ganzen Wagen. Die Angestellten drängten jedoch darauf, alles stehen und liegen zu lassen und ins Freie zu gelangen.

Zwei Personen vorsorglich ins Krankenhaus

Die Feuerwehr war mit sieben Leuten vor Ort, das DRK mit drei Einsatzwagen aus Gammertingen, Hechingen und Ringingen. Zwölf Personen wurden von Kreisverbandsarzt Severin Neher untersucht, zwei davon vorsorglich in umliegenden Krankenhäuser gebracht – sagte Kreisbereitschaftsleiter Heiko Lebherz, der ebenfalls anwesend war und den Einsatz der DRK-Leute koordinierte.
Die Feuerwehr untersuchte die Gefahrenlage, kam aber zu dem vorläufigen Ergebnis, dass nirgendwo Gas ausströmt und keine Explosions- oder Brandgefahr bestand. Um was es sich bei dem stechenden Geruch gehandelt hatte, blieb zunächst unklar. Die Feuerwehr belüftete das Gebäude, heute soll der Einkaufsmarkt wie für gewöhnlich öffnen.

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