Hechingen / Hardy Kromer  Uhr
Alles, was im Hechinger Fürstengarten neu wird, soll erst nach dem fürstlichen Weihnachtsmarkt am dritten Adventswochenende umgesetzt werden.

Noch interessierter als sonst haben die Mitglieder des Fördervereins Villa Eugenia und die Freunde des Fürstengartens am Mittwoch die HZ gelesen. Denn im lokalen Aufmacher ging es darum, wie derzeit mit Dutzenden von bunten Holzpflöcken die bevorstehenden Wegebauten und Pflanzungen im Fürstengarten sehr anschaulich vorbereitet werden. Ziel des vom Gemeinderat in öffentlicher Sitzung beschlossenen Parkpflegekonzeptes ist es bekanntlich, den Stadtpark wieder näher an seine Blütezeit aus der Mitte des 19. Jahrhunderts heranzuführen. Und das bedeutet auch: mehr Kies und weniger Rasen auf dem Vorplatz der Villa. Befürchtung der Villa-Förderer: dass Kies in den Schuhen der Besucher den edlen Parkettboden der Villa zerkratzen könnte.

Bunte Lättchen markieren historische Sichtachsen

Am Mittwochnachmittag nun wurden diese und andere Fragen – unter Ausschluss der Öffentlichkeit – mit Landschaftsarchitekt Albrecht Schaal aus Frankfurt/Main und Stadtförster Rainer Wiesenberger diskutiert. Informationen aus erster Hand also für die näher Interessierten. Diese erfuhren dann auch, dass die gelben Pflöcke die geplanten Wegränder markieren, die blauen Pflöcke für Pflanzpunkte stehen und die dreifarbigen Lättchen am Monopteros-Hügel die historischen Sichtachsen kenntlich machen. Und sie wurden darüber informiert, dass sämtliche Maßnahmen erst nach dem fürstlichen Weihnachtsmarkt am dritten Adventswochenende umgesetzt werden.

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Dutzende von gelben, roten und blauen Holzpflöcken sind aus dem Boden des Hechinger Stadtparks gewachsen. Was wie Land Art aussieht, ist Vorarbeit für das neue Wege- und Pflanzkonzept.