Der Markt hatte alles, was das Frauenherz begehrt. Bei goldenem Oktober fand am vergangenen Sonntag der 3. Markt von Frauen für Frauen im Foyer und auf dem Parkplatz der Firma Diebold in Jungingen statt.

„Ich bin mehr als zufrieden“, zog die Organisatorin Martina Diebold ein positives Fazit. Das Bilderbuchwetter lockte demnach zahlreiche Frauen aus dem Raum Hechingen, Burladingen, Haigerloch, Albstadt oder Tübingen in das Junginger Gewerbegebiet. Organisatorin Diebold war es wichtig, dass zum Beispiel „das Angebot sehr breit aufgestellt“ ist und auch „außergewöhnliche Dinge“, wie zum Beispiel recycelbare Ware, zum Verkauf angeboten wurden.

Kreative Marktstände, Kaffee und Kuchen

Rund 20 Anbieter stellten ihre Ware aus und die Besucher – es waren meistens Frauen – schlenderten durch die kreativen Marktstände und gingen auf Entdeckungsreise. So auch die beiden Bollemerinnen Carola und Gabi, „die nur zum Gucken“ nach Jungingen kamen und sich ein Tässchen Kaffee und ein Stück Kuchen draußen vor dem Gebäude der Firma Diebold gönnten. Bei „Miss Sporty“ konnten sich die Besucher von Silvia und Renate in Ruhe über das perfekte Trainingsprogramm für Frauen unterhalten. Beide machten auf die „Tage der offenen Tür“ aufmerksam, die am Wochenende von Samstag, 26., auf Sonntag, 27. Oktober, stattfinden.

Draußen im Eingangsbereich der Firma Diebold hatte Stefan Ebner aus Bitz, ein junger, dynamischer Kunstdrechsler, seine Waren ausgestellt, zum Beispiel naturbelassene Holzschalen, und etwas ganz Ausgefallenes, Holzkugelschreiber und Gewürzmühlen. Der Kunstdrechsler schwelgte geradezu: „In jedem Holz steckt ein Kunstwerk!“

Schmuckdesign gab es eine Menge zu sehen, zum Beispiel bei Maria Tutsch aus Burladingen, die die faszinierende Welt der Edelsteine anpries. Die Ideenwerkstatt Sabine Schnaidt, eine Schneiderin aus Mössingen, war ebenso vertreten, wie viele andere.

Kreislauf des Wiederverwendens

Die Nähstube Erika Mayer zum Beispiel hatte Tischläufer, Mitteldecken, Kissen, Taschen, Schürzen oder Topflappen ausgestellt; handgefertigte Unikate gab es bei Angelika Baldus aus Jungingen. Mode- und Recyclingschmuck hatte Anja Helber-Riethmüller aus Ebhausen-Ebershardt mitgebracht, sie warb unter anderem mit „Perl A Donna’s“.

Es gab auch alte, bemalte Akten- und Schultaschen, Gürtel und Dekoobjekte bis hin zu außergewöhnlicher Kleidung oder Second-Hand-Ware, die Martina Diebold anpries.

Die Organisatorin Diebold freute sich riesig und sichtlich, dass der Markt von Frauen für Frauen so großen Anklang fand und der Markt in Jungingen „fast zum Selbstläufer wird“, lachte sie. Auch andere Aussteller zeigten sich überzeugt: „Der Markt von Frauen für Frauen ist super, es wird auch zu viel weggeworfen und entsorgt, die Dinge werden nicht mehr so geschätzt wie früher.“ Man könne Dinge wieder verwenden, das sehe man an den recycelbaren Sachen, so eine Besucherin.

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Anbieter stellten beim Markt von Frauen für Frauen ihre Ware aus. Und auch das nächste Mal verspricht laut Organisatorin Martina Diebold, eine tolle Veranstaltung zu werden.