Neugründung Frauen aus Stetten und Hechingen gründen neue Pfarrgruppe

Annette Mayer, Leiterin der Diözesanstelle „kfd“ in Freiburg (ganz rechts), und das neu gegründete Team der Pfarrgruppe wollen sich gezielt für Frauen einsetzen.
Annette Mayer, Leiterin der Diözesanstelle „kfd“ in Freiburg (ganz rechts), und das neu gegründete Team der Pfarrgruppe wollen sich gezielt für Frauen einsetzen. © Foto: Franz Buckenmaier
Von Franz Buckenmaier 13.12.2016

Im Johannessaal der Klosterkirche in Stetten haben sich katholische Frauen aus Stetten und Hechingen vor kurzem getroffen, um eine Pfarrgruppe des Verbandes „Katholische Frauen Deutschland“, kurz „kfd“, zu gründen.

Die gebürtige Hechingerin Annette Mayer, Leiterin der Diözesanstelle „kfd“ in Freiburg, beschrieb den Frauen in Stetten Struktur und Aufbau des Bundesverbandes kfd“ mit seinen zwanzig Diözesanverbänden und einem Landesverband. Der seit 1917 bestehende Diözesanverband Freiburg hat 51 000 Mitglieder in sieben Regionen mit 26 Dekanaten. Dem Diözesanverband Freiburg gehören 622 Pfarrgruppen an.

Die Frauen wurden darauf hingewiesen, dass die Mitgliedschaft am 1. Januar 2017 beginnt. Auch eine passive Mitgliedschaft ist möglich. So kann die Pfarrgruppe finanziell unterstützt werden, eine aktive Teilnahme ist aber nicht nötig.

Als Name für die Gruppe wurde „Hechingen“ gewählt, allerdings soll vielleicht später eine Persönlichkeit Namensgeberin für die Gruppe werden. Dabei wurde am Gründungsabend an die letzte Klosterfrau des hiesigen Dominikanerinnen-Klosters, Gundisalva Utz, gedacht.

Zur Vorsitzenden der Hechinger kfd-Gruppe wurde Jutta Lieb-Weith gewählt. Sie soll die Ansprechpartnerin für alle von außen und innen kommenden Probleme oder Anfragen der Pfarrgruppe sein. Als Kassenverwalterin wurde Helene Zimmermann gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder wurden Siglinde Mühlbacher, Sabine Gerresheim-Schütt, Ingrid Reis, Anne Maute und Brigitte Steger. Adelheid Pfeiffer und Anne Jaumann wurden zu Kassenprüferinnen bestimmt. Ulrike Stoll-Dyma wird die „Geistige Leiterin“ der Gruppe. Der Jahresbeitrag wurde auf 24 Euro festgesetzt, wovon 12 Euro an den Bundesverband und 2 Euro an den Diözesanverband abzuführen sind. Jedes Mitglied erhält eine monatliche Zeitschrift.

Nach den Wahlen übernahm Jutta Lieb-Weith den Vorsitz und bat die Mitglieder zu überlegen, was in der Pfarrgruppe an Projekten: wie gemeinsame Treffen, Gottesdienstgestaltung und weiteres in Angriff genommen werden soll. Jedes Mitglied sollte zwei Vorschläge einbringen.

Es wurde beschlossen, sich jeden zweiten Dienstag im Monat zu treffen. Erstmals am l0. Januar, an dem sich die Mitglieder gemeinsam besser kennenlernen sollen. Annette Mayer wies noch auf die 100-Jahr-Feier des Diözesanverbandes Freiburg am 7. Oktober im Europapark Rust mit einem Festgottesdienst mit Erzbischof Burger hin. Das Fest, nur von Frauen organisiert, sei für alle Altersgruppen interessant. Es werden 3000 Frauen erwartet.

Der katholische Frauenverband „kfd“

Eine kraftvolle Gemeinschaft und eine starke Partnerin ist die „kfd“ als katholischer Frauenverband in Kirche und Gesellschaft. Ein Frauenort in der Kirche, offen für Suchende und Fragende, setzt sich für eine gerechte Teilhabe von Frauen in der Kirche ein und schafft Raum, Begabungen zu entdecken und weiter zu entwickeln. Weiter stärkt der Verband Frauen in ihrer Einzigartigkeit und in ihren jeweiligen Lebenssituationen. Er engagiert sich für gerechte, gewaltfreie und nachhaltige Arbeits- und Lebensbedingungen, handelt ökumenisch und fördert das Miteinander der Generationen.  buc