Hechingen FRAU BACHMANN, WIR HÄTTEN GERN. . . (13): Lärmschutz für die Gammertinger Straße

Schön ist sie, die Lärmschutzwand an der B 27, und sie beschert den Killerberg-Bewohnern leisere Nächte. Doch jetzt leiden die Anwohner am Ende der Gammertinger Straße unter dem zurückgeworfenen Lärm. Archivbild
Schön ist sie, die Lärmschutzwand an der B 27, und sie beschert den Killerberg-Bewohnern leisere Nächte. Doch jetzt leiden die Anwohner am Ende der Gammertinger Straße unter dem zurückgeworfenen Lärm. Archivbild
Hechingen / HARDY KROMER 24.01.2012
Die Wunschliste der HZ-Leser an Dorothea Bachmann ist noch nicht ganz verlesen. Heute gehts um Lärmschutz für die Gammertinger Straße.

Lärmschutz für die B-27-Anwohner - das war zuletzt mit Blick auf das Neubaugebiet Killberg ein Thema. Im Rahmen der HZ-Aktion "Frau Bachmann, wir hätten gern. . ." melden sich jetzt die Leute in der Gammertinger Straße zu Wort.

Bernhard Gräther schildert, worum es geht: "Die Hauseigentümer, die östlich der B 27 in der Gammertinger Straße (47-65) wohnen, wünschen sich von der Frau Bürgermeisterin Bachmann, dass sie sich für eine Lärmschutzwand entlang der B 27 einsetzt. Seit die Lärmschutzwand auf Höhe des Neubaugebiets Killberg errichtet wurde, hat die Lärmbelastung erheblich zugenommen." Wegen des zunehmenden Lkw-Maut-Ausweichsverkehrs gehe vor allem nachts immer mehr Lärm von der B 27 aus.

Anneliese Hoch, die "ganz am Ende" der Gammertinger Straße wohnt, bestätigt dies: "Wir leiden unheimlich unter der B 27." Sie erzählt: "Als wir 1965 hier gebaut haben, war die B 27 noch zweispurig. Es war so wenig Verkehr, dass man darauf noch Fahrrad fahren konnte. Jetzt ist die Straße autobahnähnlich ausgebaut, und bei Tag und bei Nacht ist es so laut, dass wir kein Fenster offen lassen können."

Auch Anneliese Hoch sieht einen Zusammenhang zur Lärmschutzwand am Killberg: "Die wirft den Lärm zurück auf unsere Seite. Seither es noch lauter geworden." Ihr Wunsch an die Bürgermeisterin: Zusammen mit Land und Bund möge sie sich für ein schärferes Tempolimit auf der B 27 einsetzen - "um die Bürger in der Unterstadt zu schützen".

Und wenn sie schon dabei ist, macht HZ-Leserin Hoch noch auf weitere Probleme aufmerksam: Die Gammertinger Straße sei "unheimlich stark befahren" - und ohne Trottoir nur unter Gefahren zu begehen: "Da muss man hüpfen wie ein Hase, damit man nicht überfahren wird." Parkmöglichkeiten gebe es speziell freitags, wenn in der Moschee Hochbetrieb herrscht, keine. Und dann noch die Problemzone beim Kaufland: "Unter der Brücke rauchen und randalieren ständig Jugendliche und hinterlassen eine Sauerei."

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