Hechingen / Von Antonia Lezerkoss  Uhr
„Es ist sehr gut gelaufen“: Der Förderverein Villa Eugenia zog im Rahmen seiner Hauptversammlung eine positive Jahresbilanz für 2018.

Als wichtiges Element für eine positive Stadtentwicklung, als unverzichtbaren Beitrag für ein gelingendes solidarisches Zusammenleben und als wesentlichen Baustein des kulturellen Geschehens in Hechingen bezeichnete Jürgen Rohleder, Fachbereichsleiter Bürgerdienste, in Vertretung von Bürgermeister Philipp Hahn das Engagement des Fördervereins Villa Eugenia.

„Das vergangene Jahr ist sehr günstig gelaufen“, freute sich der Vorsitzende Joachim Wien bei seiner Eröffnung der Hauptversammlung. Danach ließ er die beliebtesten Veranstaltungen Revue passieren. Neben „Musik in der Villa“, der Klassik-Konzertreihe des Kulturvereins, zählten das Balalaika-Konzert zu Beginn des Jahres, diverse Klavierabende und der zwei Mal jährlich stattfindende Tanztee zu den meist geschätzten Angeboten. Für frischen Wind und begeisterten Zuspruch sorgten die drei Jazz-Konzerte, organisiert vom 2. Vorsitzenden Frieder Zimmermann.

Als festen Bestandteil im Hechinger Kulturleben haben sich die wechselnden Kunstausstellungen in der Galerie der Villa etabliert. „Unsere breit aufgestellten Angebote werden als interessant wahrgenommen und finden großen Anklang“, erklärte Angelika Kalchert. Eine liebgewonnene Gepflogenheit der Hechinger Bevölkerung ist der sonntägliche Kaffee- und Kuchenschwatz bei gepflegter Musik und schöner Umgebung geworden. Auch nach dem Ausstellungsbesuch schauen die Gäste gern beim Kaffeeteam von Hannelore Schropp, Christel Eckenweiler-Koch und Marie-Luise Lutz vorbei, um die gespendeten Kuchen zu genießen.

Der einst kurios als „Ohrenkino“ von Ilona Heukamp eingeführte Leseabend erfreut sich – laut Anita Maultzsch – ebenfalls großer Resonanz – und, weil eintrittsfrei, großzügiger Spenden. Ein Großteil der Einnahmen (2018 rund 48 000 Euro) aus Vermietungen der Räumlichkeiten für Hochzeiten und andere Feste fließt in den Unterhalt des historischen Gebäudes. Verantwortlich zeichnen hier Astrid Ege und Martina Wagner. „Wir sind für dieses Jahr ausgebucht“, freute sich der Vorsitzende.

Wie so oft in den vergangenen Jahren konnte Schatzmeister Edmund Belser in seiner Aufschlüsselung der Finanzen ein positives Ergebnis vermelden. Damit sei es möglich, die enormen Instandsetzungskosten zu stemmen und gleichzeitig den Schuldenstand auf „schlappe“ 65 000 Euro zu drücken. Die Kassenprüfer Sylvia Sanktjohanser und Eckart Lenkheit bestätigten eine ordnungsgemäße Kassenführung. Jeweils einstimmig erfolgte die Entlastung des Finanzverwalters und des Gesamtvorstands durch Jürgen Rohleder.

Zügig verliefen auch die Neuwahlen: Joachim Wien wurde ebenso wie Frieder Zimmermann und Edmund Belser einstimmig im Amt bestätigt. Die Kassenprüfung obliegt weiterhin Sylvia Sanktjohanser und Eckart Lenkheit. Als Schriftführerin wurde Anita Anders bestellt. Angelika Kalchert bleibt für ihr Projekt Beisitzerin; neu im Vorstand ist Johanna Scheunig. Nicht im Vorstand, aber stets für Managementfragen zur Verfügung stehen Franz-Josef Heukamp und Hermann Schwendemann. Mit einem Ausblick schloss die Sitzung.