Boll Feuerwehrmänner mit Passion

Wiedergewählt - von links: Abteilungskommandant Andreas Hoch und Martin Kuricini, geehrt für ihre zehn- und 20-jährige Mitgliedschaft: Christian Steinhilber, Tobias Ott und Mathias Heinzelmann, neu in der Wehr ist Stephan Schumacher; daneben: Gesamtstadtkommandant Maik Bulach.
Wiedergewählt - von links: Abteilungskommandant Andreas Hoch und Martin Kuricini, geehrt für ihre zehn- und 20-jährige Mitgliedschaft: Christian Steinhilber, Tobias Ott und Mathias Heinzelmann, neu in der Wehr ist Stephan Schumacher; daneben: Gesamtstadtkommandant Maik Bulach.
Boll / CHRISTIAN STEINHILBER 20.01.2014
Im Mittelpunkt der Hauptversammlung der Feuerwehr Boll stand die Wahl des Abteilungskommandanten Andreas Hoch und dessen Stellvertreter. Mit Jubiläum und Fahrzeugweihe schloss ein arbeitsreiches Jahr.

Zur Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr-Abteilung Boll gesellten sich neben Ortsvorsteher Peter Beck und Ortschaftsräten auch Stadtrat Roland Huber, Gesamstadtkommandant Maik Bulach, dessen Stellvertreter Frank Brecht und sowie der Stellvertreter in der Abteilung Stadt, Michael Binanzer.

Nach der Begrüßung und der Totenehrung wurde Stephan Schumacher von der Jugendfeuerwehr Hechingen in die Reihen der Bollemer Aktiven aufgenommen.

In seinem Bericht über das letzte Jahr hob der Abteilungskommandant Andreas Hoch hervor, dass - trotz sehr starker Beanspruchung der Einsatzabteilung bei normalen Übungsdiensten und Sonderübungen - an weiteren Aus- und Fortbildungen sowie am Leistungswettbewerb teilgenommen wurde. Damit befinde sich die Feuerwehr Boll auf einem hervorragenden Ausbildungsniveau.

Herausragende Ereignisse imvergangenen Jahr nannte Hoch vor allem die Feierlichkeiten zum 90-jährigen Jubiläum mit Weihe des neuen Fahrzeugs sowie den Ausflug der Abteilung nach Luxemburg.

Die Bollemer Wehr wurde zu insgesamt neun Einsätzen gerufen. Dazu zählten mehrere Ölspuren und Unwettereinsätze, ein Autounfall, der Brand im letzten Winter in der Rabenstraße und der Starkregen im Sommer, bei dem die Abteilung vor allem präventiv wirkte. Bei den Einsätzen konnte unter Beweis gestellt werden, dass das Konzept für das neue TSF-W voll aufgeht.

Gerätewart Martin Kuricini wusste von einem sehr pfleglichen Umgang mit den Geräten zu berichten. Beschafft wurden Taschen für Fluchtretter, Helmlampen und Aufbewahrungsboxen für Sandsäcke. Ein Anliegen war Kuricini die Überarbeitung der Atemschutzüberwachungstafel.

Karl-Heinz Killmaier, Obmann der Altersabteilung, bedankte sich für den Rückhalt in der aktiven Mannschaft, und wies auf die Aktivitäten der Senioren - wie die Sternwanderung in Schlatt - hin.

Kassierer Oliver Wolf wurde für die tadellose Führung der Kassengeschäfte Entlastung erteilt. Bei den folgenden Wahlen wurde Abteilungskommandanten Andreas Hoch wiedergewählt. Zu seinem Stellvertreter, der schon 17 Jahre Übung auf diesem Posten hat, Martin Kuricini.

So schritt Andreas Hoch im Anschluss mit den Ehrungen gleich zur ersten Tat seiner neuen Amtsperiode. Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurden Mathias Heinzelmann und Christian Steinhilber geehrt; für 20 Jahre Tobias Ott. Ingesamt 14 Aktive erhielten eine Anerkennung für hervorragenden Übungsbesuch.

Auch der Gesamtstadtkommandant zeigte sich zufrieden und nannte Boll eine stabile und sehr gute Abteilung. Dabei hob er den guten Ausbildungsstand hervor und zeigte sich erfreut, dass die Abteilung mit zwei Gruppen aus den eigenen Reihen am Wettbewerb zum Leistungsabzeichen teilnahm. Für die Maschinisten, die mangels Führerschein das TSF-W noch nicht fahren dürfen, stellte er die Regelung mit einem Sonderführerschein in Aussicht. Des Weiteren bedankte er sich für die schnelle Einarbeitung "am" neuen Fahrzeug und beteuerte, dass der demographische Wandel der Abteilung Boll in den nächsten fünf Jahren keinen Einbruch bescheren dürfte.

Ortsvorsteher Peter Beck bedankte sich vor allem für das vorausschauende Handeln beim Starkregen im Sommer, womit Schäden im Ort größtenteils hätten verhindert werden können. Er und mit ihm die ganze Ortschaft sei stolz auf die B ollemer Feuerwerhmänner, die ihrem Ehrenamt mit so viel Passion nachgehen.