Es soll tatsächlich Leute gegeben haben, die auf dem Obertorplatz auf den traditionellen Hechinger Fasnetsumzug gewartet haben. Man weiß ja nie!

Das Pestmännnle!

Und tatsächlich konnte man um die übliche Zeit, also kurz nach zwei, in der Oberstadt auch vier Traditionsmasken der Narrhalla sehen. Zwei Butzen, das Pestmännle in Ketten und ein Schalksnarr. Der freilich hat nur dem Vertreter der HZ den Spiegel vorgehalten. So richtig Notiz nahm niemand von diesem Quartett.

Es sollte was gehen

Das wirkte denn auch sehr verloren. Man habe gehört, dass etwas gehe, trotz Pandemie. Es würden welche den Umzug laufen! Die müssen allerdings eine Abkürzung genommen haben. Eine Zoller-Hexe in Zivil berichtete, man habe die ganze Strecke abgesucht und nur noch einen Verkleideten entdeckt.

So macht’s keinen Spaß

Die Viererbande hatte, so räumte ein Butz ganz offen ein, an dem privaten Umzügle rein gar keinen Spaß. Die Strecke wurde in umgekehrter Richtung absolviert, also die Stadt hinunter („Sehr bequem“), und anschließend ging’s auch gliech wieder heim.

Total konform

Die vier Narren haben sich übrigens absolut coronakonform verhalten: Sie sind aus einer Familie!

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