Bei der Narrenzunft Haigerloch wurde die traditionelle Herbstssitzung im Zunfthaus erstmals von den drei Vorsitzenden Miryem Nesch, Timo Haser und Frank Graf eröffnet, sie seit Mai im Amt sind.

Zuvor hatte eine Klausurtagung des 14-köpfige Narrenrates stattgefunden. Diskutiert wurde über die Neuausrichtung der Zunft und die Neuverteilung der Aufgaben. Laut Miryem Nesch war die Klausurtagung geprägt von viel Engagement und einer tollen Zusammenarbeit.

Nach dem erarbeiteten Organigramm verteilen sich die Aufgaben wie folgt: Miryem Nesch ist die Verbindungsfrau zur Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN), zur Fasnetslandschaft Neckar-Alb, Kulturbeauftragte und Moderatorin. Timo Haser ist Maskenmeister und für Genehmigungen und Anmeldungen zuständig. Frank Graf leitet die Narrenratssitzungen, ist Kontaktmann zur Stadtkapelle und Datenschutzbeauftrgter.

Aufgaben neu verteilt

Die übrigen Mitglieder des Narrenrats sind: Säckelmeister Marco Bürkle, Zunftsschreiber Maximilian Elser, Zeugwart Bernd Kronenbitter und Reisemarschall  Christoph Bürkle. Markus Gerlach ist für die Helferlisten zuständig und Mathias Erat für die Witthauhalle, die Technik und das Stadtschmücken. Maik Halm vertritt die Bräutelgesellschaft, Tizinana D‘Ulisse, Carina Hofmann, Auibhell Kolb und Elena Stehle leiten die Tanzgruppe  und kümmern sich um die Kinderfasnet, Kindergarten, Schule und neue Medien. Von der Bräutelgesellschaft mit beratender Stimme gehören dem Narrenrat Elias Bader und Lukas Halm an. Auch die Ehrennarrenräte Christa Gerlach, Eberhard Butter, Ewald Heller und Hartwig Eger stehen im Hintergrund für Fragen zur Verfügung.

Laut Timo Haser wird die Fasnet 2020 im Städtle in gewohnter, traditioneller Weise ablaufen. 2020 gibt es als Höhepunkt am Fasnachtsmontag, 24. Februar, das nur alle vier Jahre stattfindende, historische Bräuteln. Dazu laufen die Vorbereitungen nach Aussagen von Elias Bader auf Hochtouren. So ist an diesem Tag ab 6 Uhr Wecken durch die Bräutelgesellschaft und die Stadtkapelle und ab 9 bis 12 Uhr traditionelles Bräuteln auf dem Marktplatz. Dazu werden nach  Verhandlungen mit der Stadtverwaltung die Steine aus dem Marktplatzbrunnen entfernt.

Neu: Umzug statt Zelt

Neu ist in diesem Jahr, dass es in der Pfluggasse kein Zelt gibt, sondern bereits um 12.30 Uhr ein Umzug von der Unterstadt zur Witthauhalle stattfindet. In der Halle gibt es Mittagessen, für das der Sportverein sorgt. Selbstverständlich gibt es auch Kaffee und Kuchen. Das Ganze endet mit dem Ball der Bräutelgesellschaft. Zusagen für die Teilnahme am Umzug liegen bereits vor von den Hudelgai Bätschern Hechingen, der Narrenzunft Neuhausen, dem Narrenverein Weildorfer Storchen samt Guggamusik „Notenquäler“ und den Kräuterweible aus Haigerloch.

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