Berufsbegleitend besuchten die Teilnehmer für zwei Schuljahre die Fachschule parallel zu ihrer praktischen Berufstätigkeit in der Alten- und Krankenpflege. Während der vergangenen Wochen durchliefen die Schüler diverse Prüfungen, zuvor verfassten sie eine umfangreiche Facharbeit zu einem Schwerpunktthema und nahmen weiterhin am zweiwöchentlich stattfindenden Unterricht teil.

Die stellvertretende Schulleiterin Monika Caliebe begrüßte die Gäste, und die Abteilungsleiterin des Fachbereichs Altenpflege, Studiendirektorin Dorothee Kastner-Jenkewitz, skizzierte die anstrengende und herausfordernde Zusatzausbildung. Sie hob hervor, dass die Weiterbildungsteilnehmer mit dem Zugewinn an Wissen für sich selbst und für ihre berufliche Zukunft profitieren. Sie alle seien ab sofort ein bedeutendes Bindeglied zwischen der Schule und den Praxisstellen.

Die Klassenlehrerin Doris Bendrin-Wahl teilte die Prüfungszeugnisse aus. Sie überreichte sieben Teilnehmern das Zertifikat "Fachkraft für Gerontopsychiatrie", und 15 Weiterbildungsschülern übergab sie das Zertifikat "Leitung einer Pflege- und Funktionseinheit". Doris Bendrin-Wahl stellte die Zeugnisausgabe unter das Motto "Für Sie soll es rote Rosen regnen!" und überraschte deswegen ihre Schülerinnen mit einer Rose zum Abschlusszertifikat.

Beide Fachschulabschlüsse sind staatlich anerkannt und stehen europaweit für das Qualifikationsniveau der Stufe 6 des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR). Somit eröffnen die Abschlüsse auch eine Zugangsberechtigung für ausgewählte Studiengänge.

Nach den Glückwunschreden richtete die Klassensprecherin ihren Dank an die Lehrkräfte und hielt Rückschau auf die vergangenen zwei Jahre.

Info Für Weiterbildungsinteressierte besteht ab September die Möglichkeit, in beiden Fachschuldisziplinen einen Schulplatz zu bekommen.

Auskünfte dazu erteilt Abteilungsleiterin Dorothee Kastner-Jenkewitz.