Vereinschef Ralf Börger bezeichnete die erste Mostaktion als Werbung, ein altes Produkt wieder salonfähig zu machen. Zur Einführung gab Roland Huber einen Überblick über die Geschichte des Mostes, dessen Herstellung, Zutaten und die Feinheiten. Dass der Most ein tolles Getränk sein kann, zeigte die Liste der an den Start gehenden Produkte.

Den zahlreichen Gästen stand zunächst ein reiner Apfelmost von Roland Huber zur Verfügung, verfeinert mit Edelhefe und Milch. Der zweite Most stammte von Gerd Scheufele. Ein Apfelmost ohne Hefe, Schwefel oder Milchsäure. Der Most aus der Schweizer Wasserbirne von Roland Huber traf ganz den Geschmack der Gäste. Ralf Börger ging mit einem Apfel-Birnen-Mix an den Start. Der nächste Most kam von der Mosterei Holweger aus Dautmergen mit Äpfeln, Birnen und sieben Prozent Alkohol.

Produkte von Hugo Schäfer und weiteren Most-Tüftlern waren verfeinert mit Johannisbeeren, Trauben und Holunder. Da machte oft die Farbe den Unterschied, aber auch der Alkoholgehalt. Damit die mit sehr viel handwerklicher Kunst hergestellten Getränke nicht allzu sehr zusetzten, wurden Schmalzbrote und Bärlauchbrote gereicht.