In Mössingen im Landkreis Tübingen hat sich am Mittwoch, 2. Dezember 2020, um 11:18 Uhr ein Erdbeben der Stärke 1,7 ereignet. Die Herdtiefe lag bei rund drei Kilometern.

Wahrscheinlich kein Nachbeben zu Jungingen

„Basierend auf diesen Auswertungen dürfte das Erdbeben in einem Umkreis von etwa 2,5 Kilometern verspürt worden sein“, schreibt der Experte Jens Skapski vom Internet-Portal erdbebennews.de und ordnet ein: „Es handelt sich aufgrund der Distanz zum gestrigen Erdbeben (Magnitude 3.9 in Jungingen) wahrscheinlich nicht um ein Nachbeben. Das Epizentrum des Erdbebens vom Mittwochvormittag lag am Fuße des Farrenbergs zwischen Mössingen und Talheim.
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Burladingen

Der Landeserdbebendienst in Freiburg ordnet den Stoß als ein „sehr schwaches Erdbeben“ ein.
In der Nacht zum Dienstag um 0:25 Uhr hatte es südwestlich von Jungingen im Zollernalbkreis das stärkste Erdbeben in Deutschland seit 2014 und das heftigste unter der Schwäbischen Alb seit 2003 gegeben. Es war in rund 130 Kilometer Umkreis gespürt worden und hatte zahlreiche Menschen in der Region aus dem Schlaf gerissen.