Schlatt Enkel liebt Knöpfle "wie nichts anderes"

Schlatt / MATTHIAS BADURA 30.10.2014
Prompt reagierten weitere HZ-Leser auf unsere Knöpfle-Berichte. Familie Frauenschläger läßt sich die Teigwaren regelmäßig schmecken.

Wie berichtet, wurde kürzlich das Stuttgarter Ministerium für ländlichen Raum auf selbstgemachte Knöpfle aus der Knöpflemaschine aufmerksam. Mit- oder Zuarbeiter des Ministeriums waren in Schwenningen auf die Spezialität gestoßen.

Das veranlasste unseren Ringinger Leser Johann Freudemann klarzustellen: Nicht nur in Schwenningen schätzt man die urschwäbische Spezialität, auch im Hohenzollerischen kennt - und liebt - man die Dreifuß-Maschine und das, was sie hervorbringt: Knöpfle, dick wie ein kleiner Finger und lang wie Spagetthi.

Prompt meldete sich Familie Frauenschläger aus Schlatt. Fritz und Resi Frauenschläger schrieben uns gestern: "Liebe Redaktion, mit Interesse lesen wir zur Zeit die Artikel über die Knöpflemaschine. Wir (83 und 85 Jahre alt) haben diese seit unserer Hochzeit im Haus, Knöpfle sind bei uns fester Bestandteil unserer Küche. Vor allem unser Enkel liebt die langen Dinger wie sonst nichts. Von Schwenninger Knöpfle haben wir allerdings noch nie was gehört. Übrigens: in Mössingen konnte man die Dreibein-Geräte noch bis vor einigen Jahren kaufen. Viele Grüße aus Schlatt."

Bleibt anzumerken, dass in Burladingen einstmals Paul Dehner - der "Schmied-Paule - die dreibeinigen Teigpressen in seinem Laden an der Hauptstraße verkaufte. Renate und Johann Freudemann aus Ringingen haben ihr Exemplar dort erstanden.

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