Höfendorf Endlich ein Lichtblick am Brunnenplatz

Der total vermooste Brunnenplatz in Höfendorf ist schon lange kein schöner Anblick mehr. Aber Bürgermeister Johann Widmaier (links) und Ortsvorsteher Gerd Beiter (Mitte) stellten beim Ortsrundgang am Donnerstag eine baldige Lösung in Aussicht.
Der total vermooste Brunnenplatz in Höfendorf ist schon lange kein schöner Anblick mehr. Aber Bürgermeister Johann Widmaier (links) und Ortsvorsteher Gerd Beiter (Mitte) stellten beim Ortsrundgang am Donnerstag eine baldige Lösung in Aussicht. © Foto: Andrea Spatzal
Höfendorf / Andrea Spatzal 15.09.2018
Der Brunnenplatz in Höfendorf dümpelt seit Jahren vor sich hin. Doch jetzt zeichnet sich das Ende des „Schandflecks“ ab.

Nächstes Jahr könnte es endlich was werden mit der Neugestaltung des Brunnenplatzes, der so unschön die Höfendorfer Ortsmitte verunziert. Seit einiger Zeit  putzt sich das Dorf an allen Ecken und Enden heraus, da stört so ein „Schandfleck“ enorm.

Wenn es dämmert und dabei noch regnet, wie am Donnerstag beim Ortsrundgang des Ort­schaftsrates, bietet der Platz dann vollends einen sehr traurigen Anblick. Planungen zur Neugestaltung hat es schon gegeben, wurden aber verworfen.

Nun zeichnet sich aber eine Lösung ab, wie Ortsvorsteher Gerd Beiter und Bürgermeister Johann Widmaier in Aussicht stellten. „Da muss was gemacht werden“, unterstrich Widmaier. Der Brunnen läuft schon seit zwei Jahren nicht mehr, so dass auch dessen Instandsetzung zum Gesamtpaket gehöre. Eventuell schon im Oktober, so Widmaier, könnten die neuen Planungen vorliegen, so dass man dann drei Varianten gegenüberstellen könnte.

Schmuck und neu präsentiert sich dagegen der Vorplatz am Franz-von-Sales-Haus, wo die Bauarbeiten zügig vorangehen. Ortsvorsteher Beiter erläuterte die Aufteilung des Platzes mit Fußweg, öffentlicher Straße und beidseitig Parkplätzen. In einer  runden Einfassung werde eine Dorflinde gepflanzt, in mehrere eckige Pflanzkästen kommen Schirmplatanen, die ein Schatten spendendes Blätterdach bilden werden. Die Bäume sollen später auch von unten angestrahlt werden.

Wenn der Vorplatz fertiggestellt ist, bleiben etwa 500 Quadratmeter frei, die als Bauplatz ausgewiesen und verkauft werden sollen. Das sogenannte Schwesternhaus bei der Kirche, in dem lange Zeit eine Großfamilie wohnte, wird derzeit renoviert und soll dann wieder vermietet werden.

Ebenfalls im Kapellenweg wurden zwei Grundstücke besichtigt. In beiden Fällen geht es um eine Neuordnung innerörtlicher Wohnbauflächen. Zum einen will eine an eine Abbruchfläche grenzende Scheune aufkaufen, um eine Neubebauung zu ermöglichen. Zum anderen wollen Eigentümer ein altes Wohnhaus  abbrechen und das Grundstück neu bebauen. Um einen besseren Flächenzuschnitt zu erreichen, soll im Rahmen eines Grundstücktausches der Fußweg zum Friedhof hinter dem Haus vor dem Haus herumgeführt werden. Der Ort­schaftsrat war damit einverstanden. „Vielleicht wird der Fußweg dann auch wieder stärker genutzt“, hofft Beiter.

Am Rat- und Bürgerhaus teilte der Ortsvorsteher noch mit, dass die Beleuchtung im Bürgerhaus verbessert worden sei, vor allem um den Musikverein die Probenarbeit zu erleichtern. Vor dem Gebäude wurde ein Behindertenparkplatz ausgewiesen.

Und schließlich gehörte auch ein Blick in die Jugendräume im Untergeschoss des Bürgerhauses zum Ortsrundgang. Die Renovierungsarbeiten, zum größten Teil unter der Regie der Jugendlichen fast abgeschlossen, nur die Theke und der Spültisch fehlen noch. In diesem Zuge sei auch eine feuchte Außenwand  trockengelegt worden.

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