Hechingen Einschulung mit lieben Gespenstern

Die Schloßberg-Halle wäre zu klein gewesen: Volles Haus bei der Einschulungsfeier in der Stadthalle „Museum“.
Die Schloßberg-Halle wäre zu klein gewesen: Volles Haus bei der Einschulungsfeier in der Stadthalle „Museum“. © Foto: Bernd Ullrich
Hechingen / Bernd Ullrich 15.09.2018
Fünf Klassen mit insgesamt 110 Erstklässlern: Das bedeutet ganz viel neuen Schwung an der Grundschule Hechingen.

Mit dem Stück „Das Zollergespenst“ aus der Feder von Tina Daub und unter musikalischer Leitung von Gabriele Stoll boten die Zweitklässler der Hechinger Grundschule den Erstklässlern und ihren Familien einen herzlichen und unterhaltsamen Willkommensgruß. Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der Stiftskirche begrüßten Rektorin Alexandra Gruler-Baeck und die neue Konrektorin Silke Reisch ein voll besetztes „Museum“. Die Schulleiterin befragte einige der neuen ABC-Schützen über das, worauf sie besonders gespannt seien. Das Fach Mathematik schien der Favorit zu sein. Ob das so bleibt?

Mit entsprechender Kostümierung, mit Sprache, Gesang und Bewegung entführten die Zweitklässler die Gäste in das Reich der Gespenster: Das kleine Gespenst, das mit seinen Eltern im Blauen Salon der Burg Hohenzollern lebt, soll eingeschult werden. Aber es will partout nicht. Lieber toben, spielen und Unsinn treiben! Es geht dennoch zur Schule und erfährt, dass es nicht nur erträglich, sondern richtig schön ist. Das Fazit nach dem ersten Schultag: „Die Schule war gespenstisch gut“. Für die von viel Enthusiasmus, Selbstvertrauen und Können geprägte Vorstellung der Kinder gab es verdient großen Beifall.

In ihrer Ansprache stellte Alexandra Gruler-Baeck die fünf Lehrkräfte vor, die in fünf Klassen die 110 Erstklässler unterrichten werden. Insgesamt besuchen die Schule mit ihren zwei Außenstellen in 27 Klassen 532 Kinder. „Wir sind seit 2014 eine Ganztagesschule“, erklärte die Rektorin und wies auf die mannigfaltigen Betreuungsangebote hin. Darüber hinaus werde es ein vielfältiges AG-Angebot geben, das von Kooperationen mit außerschulischen Partnern profitiert. Vom Bewegungsangebot der Schule seien die Kinder begeistert, und das vom Schulförderverein gesponserte Schulfruchtprogramm stoße auf große Resonanz.

Ein zentrales Anliegen der Schule sei eine Gesprächsbereitschaft um eine Schulkultur des Vertrauens, der Offenheit und der Konfliktlösung zu schaffen. Alexandra Gruler-Baeck: „Ich wünsche mir eine gute Zusammenarbeit, einen regelmäßigen Austausch und eine Offenheit aller Beteiligten.“ Sie empfahl dringend: „Begleiten Sie Ihre Kinder zuversichtlich bei ihren Lernprozessen, unterstützen Sie sie und fördern Sie deren Motivation.“

Im Anschluss an die Feier fand in der Schule am Schloßberg für die Kinder die erste Schulstunde statt. Der Schulförderverein, der auch für das kostenfreie Hausaufgaben- und Mitteilungsheft zuständig war, bewirtete die Eltern in dieser Zeit mit Kaffee und Kuchen. Die Einschulung der Erstklässler in Sickingen fand am Freitag statt.

27

Klassen hat die Grundschule Hechingen in diesem Schuljahr. Das bedeutet insgesamt 532 Kinder – in der Zentrale am Schloßberg und den Außenstellen Zollerschule und Sickingen.

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