Die Bewegung in der Natur, die Pflege der Gemeinschaft, die Schönheit der faszinierenden Landschaft beflügelte auch im vergangenen Jahr die Albvereins-Ortsgruppe Jungingen in ihrem Tun, wie Vertrauensmann Heinrich Hofmann in seinem Fazit über das vergangene Wanderjahr am Samstag im Hotel „Post“ berichtete.

In einer Schweigeminute gedachte man zunächst der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder Eugen Bumiller und Erwin Kohler, die sich zeitlebens ehrenamtlich für den Albverein einsetzten und immer wieder von der Schönheit des Killertales begeistert waren.

Momentan zählt die Albvereinsgruppe Jungingen 100 Mitglieder. Hier sei ein kleiner Rückgang zu verzeichnen, der der immer älter werdenden Gesellschaft zu schulden sei.

„Unsere markierten Wanderwege sowie die vielen Ruhebänke auf Junginger Gemarkung sind in relativ gutem Zustand“, berichtete der Vertrauensmann, und dankte all denen, die daran beteiligt waren, insbesondere hob er das Engagement des Junginger Bauhofs hervor.

Schriftführer Horst Braun ging in Wort und Bild, auch im Namen von Franz Haiß, auf all die vielen Wanderungen während des vergangenen Jahres ein. Als sehr positiv erwies sich der Blick in die Geldschatulle, den Rechnungsführer Wolfgang Kucera vorlegte. Franz Haiß und Paul Baur hatten die Kasse geprüft.

Dank an Bauhofmitarbeiter

Den Jahresbericht des erkrankten Wegwarts Walter Spirk legte Helmut Speidel vor. Umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste, insbesondere auf dem HW 1, mussten mit Hilfe des Bauhofs beseitigt werden. Außerdem wurden die Stufen zum Himberg, die durch Holzfällarbeiten beschädigt wurden, erneuert, ebenfalls der Stufenaufgang zum Schillerdenkmal beim Bürgle. Tatkräftige Helfer waren Heinrich Hofmann, Robert Speidel, Horst Braun, Wolfgang Kucera und Richard Löffelhardt.

Als echten Kulturträger bezeichnete Bürgermeister Harry Frick die Albvereins-Ortsgruppe und betonte seine Verbundenheit zum Albverein. Das Vorstandsteam wurde einstimmig entlastet.

Einer der Höhepunkte 2019 ist die fünftägige Südtirolfahrt vom 26. bis 30. Juni (die schon nahezu ausgebucht ist).

Für 50 Jahre Treue zum Albverein wurden Klaus Bosch und Karl Kohler ausgezeichnet. Der Dank ging zunächst einmal an Kohler für dessen jahrelangen Dienste mit dem Traktor. Bosch wurde als Urgestein des Albvereins bezeichnet. Er war von 1975 bis 1981 stellvertretender Vertrauensmann, stand dann als Verantwortlicher acht Jahre auf der Kommandobrücke und war von 1989 bis 2017 28 Jahre lang Wanderwart.

Im Anschluss spielte, sehr zur Freude aller, Kurt Heiner mit der Handorgel auf. Sketche und lustige Vorträge rundeten den Abend ab.