Hechingen Eine Band wie Dynamit

Hechingen / MAX BÄURLE 02.04.2013
Einen phasenweise explosiven Auftritt lieferte die Sleaze-Metal-Combo "Kissin Dynamite" am Ostersamstag in der Hechinger Diskothek Wom ab. Die Fans pilgerten in Scharen zu dem Live-Konzert.

Die erst 2006 gegründete Band hat inzwischen viele Fans und die pilgerten am Samstag in Scharen ins Wom, um ihre Helden in Aktion zu erleben. Sicher gab es in der sehr gut gefüllten Diskothek auch Gäste, die "Kissin Dynamite" davor noch nie live erlebt hatten. Diese konnten sich am Samstag ein Bild von der Spielfreude dieser fünf Energiebündel machen. Denn auch im Wom gab es jede Menge Stageacting und powervolle Songs zu bewundern.

Frontmann und Sänger Hannes Braun, aus Burladingen stammend, fegte über die Bühne, und Ande Braun und Jim Müller (beide Gitarre), sowie Steffen Haile (Bass) ließen sich von der Umtriebigkeit ihres Sängers anstecken. Lediglich Schlagzeuger Andi Schnitzer hatte logischerweise nicht so viel Spielraum wie seine Bandgenossen.

Auch eine Flagge, mit der Sänger Hannes Braun plötzlich minutenlang wedelte, kam zum Einsatz, und bei einem der letzten Stücke "bauten" drei der Musiker gar eine menschliche Pyramide. Trotz der Umtriebigkeit schien den Jungs auch am Ende des Konzerts nicht die Luft auszugehen. Man merkt bei ihnen eben, dass sie noch frisch und beinahe unbedarft sind und ihre Auftritte selbst am meisten zu genießen scheinen.

Auch optisch fallen "Kissin Dynamite" auf, da sie sich in dieser Hinsicht an den bekannten Glam- und Sleaze-Rock-Bands zum Beispiel der 80er- Jahre orientieren. In Hechingen präsentierten die Jungs vor allem Titel aus ihrem aktuellen Album "Money, Sex and Power". "Sleaze Deluxe" hieß der erste Song und zeigte gleich, in welche Richtung das Konzert gehen würde. Weiter prophezeite Sänger Hannes Braun "I will be King" und erwies sich als "Ego-Shooter". Der Titelsong der neuen CD erklang dann als Zugabe. Zudem servierte die Combo den "Steel of Swabia" vom gleichnamigen Debütalbum und geriet während des Auftritts nie in "Hysteria". Auch Soloeinlagen durften nicht fehlen.

Als Einheizer für das Heimspiel von "Kissin Dynamite" waren die "Helldorados" aus Stuttgart verpflichtet worden. Sie spielten "Just rock", besangen einen "Hunter", hatten Lust auf "Something sweet" und freuten sich daher über die Anwesenheit vieler "Girls".

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel