Jungingen Eigentlich ganz einfach mit so einem Bogen

Auf dem Bogenschießplatz oberhalb des Junginger Schützenhauses erklärte Uwe Fechner beim Tag der offenen Tür, wie man mit dem Recurvebogen umgeht. Eigentlich alles ganz einfach: „Ihr müsst den Bogen so halten, dass er leicht anzuspannen ist.“
Auf dem Bogenschießplatz oberhalb des Junginger Schützenhauses erklärte Uwe Fechner beim Tag der offenen Tür, wie man mit dem Recurvebogen umgeht. Eigentlich alles ganz einfach: „Ihr müsst den Bogen so halten, dass er leicht anzuspannen ist.“ © Foto: Oliver Schuler
Jungingen / Horst Bendix 27.08.2018
Einen Bogen richtig spannen? Kann doch nicht so schwer sein! Beim Schützenverein Jungingen gab’s die Anleitung dazu.

Einen vollen Erfolg meldet der Junginger Schützenverein vom Tag der offenen Tür am vergangenen Samstag im und ums Schützenhaus. Wer einmal mit Pfeil und Bogen, mit dem Luftgewehr, einer Pistole oder auch mit schwereren Gewehrsportwaffen hautnah Kontakt haben wollte, war am Samstag an der richtigen Stelle im Junginger Schützenhaus. Dort wurde von den Abteilungsleitern erklärt, was man zum Schießen mit Sportwaffen alles benötigt. Vor allem eine ruhige Hand und ein gutes Auge, erklärte Kathrin Sontheim auf den Schießbahnen im Obergeschoss des Schützenhauses.

„Wir sind von der Resonanz total überwältigt“, berichtete ein glücklicher Oberschützenmeister, der rund 50 begeisterte Hobbyschützen aus Jungingen und dem ganzen Killertal begrüßen konnte. Die Abteilungsleiter Rainer Pröpster, Martin Kaupp, Kathrin Sontheim, Lothar Dietmann, Oliver Schuler und Uwe Fechner erklärten den Besuchern, wie man mit den Sportwaffen umzugehen hat – vor allem mit Respekt, teilte Rainer Pröpster mit.

Die Kinder, die mit Pfeil und Bogen Bekanntschaft machen wollten, begaben sich in die Obhut von Oliver Schuler und Uwe Fechner, die ihre Sache ausgezeichnet machten, indem sie bis ins kleinste Detail erklärten, auf was beim Bogenschießen zu achten ist: „Ihr müsst den Recurvebogen so zielgerichtet halten, dass er leicht anzuspannen ist.“ So war es schließlich recht einfach, den Kindern beizubringen, einen Bogen richtig in den Händen zu halten und auf die Sportscheibe zu zielen. Das Reinschnuppern lohnte sich auf jeden Fall, sagten die begeisterten Kinder.

Auf den Schießbahnen im Obergeschoss des Schützenhauses wuselte es nur so, als Kathrin Sontheim geduldig erklärte, wie das geht mit dem sportlichen Luftgewehr. Vor allem die Position und das Visier seien entscheidend beim Sportschießen, erklärte die erfahrene  Abteilungsleiterin. Sie freute sich mit ihren Schützlingen über die gar nicht so schlechte Trefferquote. Rainer Pröpster, Martin Kaupp und Lothar Dietmann wiesen genau in die Materie des sportlichen Gewehrschießens ein. Sie unterstrichen, dass Respekt vor den Waffen und äußerste Disziplin im Junginger Schützenverein herrschen. Das alles habe auch mit Tradition und Brauchtum zu tun.

Rainer Pröpster zog ein sehr positives Fazit dieses Tags der offenen Tür. Die Erwartungen seien weit übertroffen. Nun hoffen alle Beteiligten, dass der Samstag weitere neue Mitglieder bringt, die der Junginger Schützenverein auch dringend braucht, wie der hoch zufriedene Oberschützenmeister Rainer Pröpster wissen ließ..

Info Mehr über den Junginger Schützenverein gibt es unter www.schuetzenverein-jungingen.de.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel