Hechingen Durch Hechingen mit dem Merianstich

Der Hechinger Merianstich dient der nächsten Stadtführung als Stadtplan.
Der Hechinger Merianstich dient der nächsten Stadtführung als Stadtplan.
Hechingen / SWP 08.08.2012

Der vor 350 Jahren, im Jahr 1662, erschienene Merianstich von Hechingen dient quasi als Stadtplan für eine historische Führung am kommenden Sonntag, 12. August. Entlang der ehemaligen Stadtmauer wird zusammen mit Stadtführerin Ursula Stobitzer die Zollernstadt erkundet. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr an der Johannesbrücke, Veranstalter ist das städtische Bürger- und Tourismusbüro.

Der Merianstich - bekannt ist die Fassung von 1662, ein Vorläufer erschien jedoch bereits in der ersten Auflage der Topographie von Matthäus Merian 1643 - zeichnet ein detailliertes Bild Hechingens im 17. Jahrhundert.

Besonders die Bauvorhaben des Grafen Eitelfriedrich I. von Hohenzollern-Hechingen bestimmen das Stadtbild: das Vierflügelschloss, die erneuerte Stadtbefestigung mit dem Unteren und dem Oberen Turm und St. Luzen. Aber auch die Umgebung Hechingens ist dargestellt: unter anderem sind die kleinen zollerischen Dörfer, Einrichtungen für die fürstliche Jagd, Kapellen, Weiher und die abgegangene Martinskirche von Niederhechingen zu sehen.

An der ehemaligen Stadtmauer entlang werden die Besucher von der Johannes- über die Hugobrücke und die Runkellengasse hinauf zum Obertorplatz geführt. Stiftskirche, Goldschmiedstraße, Rabengasse, der Unterer Turm und der Schlossplatz sind weitere Stationen der Führung.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel