Die Liebe zur Kunst, die Freude am künstlerischen Schaffen und die intellektuelle Auseinandersetzung mit künstlerischen Konzepten verbindet Ursula Buchegger, Allhaidis Hartmann und Hiltraut Repphun. Wie die drei Künstlerinnen sagen, ist ihr Zusammenschluss zu der Ausstellung in der Villa Eugenia "für jede ein echter Gewinn und Anlass zur Freude". Der Blick der anderen auf das eigene Schaffen ist für die Drei zur Quelle künstlerischer Weiterentwicklung geworden.

Das ungewöhnliche Spiel mit farbigen Kunststofftrinkhalmen ist die Passion Ursula Bucheggers, die "ihr" Material gefunden hat: "Ich konzentriere mich auf das Material. Dass da so viel entstehen kann, begeistert mich. Für mich ist der kreative Moment wichtig, die Freude am schöpferischen Spiel." So hat sie ihre faszinierenden Objekte geschaffen: luftige, filigrane und verspielte Skulpturen, streng formalistische Stelen, geometrische Objekte und transparent schimmernde Bilder. Zuletzt zeigte sie ihre Objekte im Arboretum des Botanischen Gartens in Tübingen und in der amerikanischen Partnerstadt von Tübingen Ann Arbor, Michigan.

Wer Allhaidis Hartmann kennt, erwartet großflächige Bilder und Objekte aus Aluminium mit kräftigen Lackfarben. Bei der kommenden Präsentation zeigt sie unter dem Titel "Blätter" eine raumgreifende Installation mit zirka 50 Buntstiftzeichnungen auf Papier, die extra für diese Ausstellung entstanden sind. Neu ist auch, Zeichnungen in Form einer Rauminstallation zu zeigen. Was jedoch bleibt, ist das Quadrat.

Hiltraut Repphun, in Sulz geboren, lebt und arbeitet in Balingen, ist Mitglied der Balinger Künstlergruppe 6X und seit 2003 Mitglied des Kunstvereins Hechingen. Sie trat mit Einzel- und in thematischen und jurierten Gruppenausstellungen in die Öffentlichkeit. Bei den Projekten Kunsthaus 2012 und 2014 in Hechingen war sie als Mitglied der Projektgruppe in der Organisation tätig. Sie stellt in ihren neuen großformatigen Kohlezeichnungen elementare Urformen dar. Zusammen mit den kleinen "Zeichnungshöhlen" kombiniert sie diese in einer wandfüllenden Installation. Außerdem zeigt sie grafische Konstrukte aus dem "Ideenspeicher Natur" und große monochrome Farbräume im Farbklang Rot-Orange.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 21. Juni, um 11 Uhr eröffnet und ist bis zum 26. Juli zu sehen. Zur Einführung spricht am Sonntag Dagmar Waizenegger.