Gute Taten Die Tagespflege des Sozialwerks wird eine runde Sache

Sie freuen sich schon seit dem Sommer auf den Umzug (von links): Stationsleiterin Christiane Straßer und ihre Stellvertreterin Monika Weber, die beiden Teamleiterinnen Sabine Schäfer und Sandra Oesterle sowie Verwaltungsmitarbeiterin Helene Zimmermann.
Sie freuen sich schon seit dem Sommer auf den Umzug (von links): Stationsleiterin Christiane Straßer und ihre Stellvertreterin Monika Weber, die beiden Teamleiterinnen Sabine Schäfer und Sandra Oesterle sowie Verwaltungsmitarbeiterin Helene Zimmermann. © Foto: privat
Hechingen / Ernst Klett 15.12.2016

Wie praktisch doch alles zusammenkommt. Das Sozialwerk muss mit seinen Mobilen Diensten und der Palliativpflege seinem bisherigen Domizil an der Weilheimer Straße Adieu sagen – das frühere Schwesternheim wird abgerissen. Der Umzug in die direkte Nachbarschaft, das vormalige Hechinger Krankenhaus, bietet nun auch Platz für die seit langem geplante Tagespflege als drittes Standbein des 1973 gegründeten Trägervereins.

Die Betreuung vornehmlich älterer Menschen ist planerisch und finanziell längst in trockenen Tüchern. Auch der Eröffnungstermin Mitte März wird eingehalten werden. Was es aber unbedingt noch braucht, ist ein geeignetes Transportmittel, um die Tagespflege-Besucher morgens abzuholen, abends heimzubringen und tagsüber mit ihnen Kurzausflüge zu machen. Die HZ-Leserinnen und HZ-Leser können bei der diesjährigen Weihnachtsaktion „Gute Taten“ ihr Scherflein beitragen fürs Tagespflege-Busle des Sozialwerks.

Sie wird eine runde Sache werden, die neue Heimstatt von Mobilen Diensten, kreisweiter Palliativversorgung und Tagespflege. Im Zentrum am Fürstengarten, wie der Landkreis die ehemalige Klinik getauft hat, tut sich seit geraumer Zeit enorm viel. Dort sind mittlerweile Ärzte, Therapeuten, eine Apotheke und die Technische Dienststelle des Landratsamtes eingezogen. Die Tagespflege des Sozialwerks Hechingen und Umgebung ist über einen Aufzug barrierefrei zugänglich. Parkplätze sind in unmittelbarer Nähe.

Das Einzugsgebiet entspricht dem der Sozialstation, also Hechingen, Rangendingen und Jungingen. Betreut werden laut Pflegekonzept Menschen, bei denen eine demenzielle Erkrankung im Vordergrund steht, wie auch Menschen mit physischen Einschränkungen, zum Beispiel nach Schlaganfall oder mit Parkinson.