Jungingen Die schönste Blumenwiese blüht an der Kirche

Jungingen blüht noch mehr auf: Die Ignuk hat sich jetzt den Erfolg ihrer Blumenaussaat mit Schulkindern bei der Kirche angeschaut. Vorsitzender Roland Bosch (rechts) und die vereinten Mitglieder sind hoch zufrieden.
Jungingen blüht noch mehr auf: Die Ignuk hat sich jetzt den Erfolg ihrer Blumenaussaat mit Schulkindern bei der Kirche angeschaut. Vorsitzender Roland Bosch (rechts) und die vereinten Mitglieder sind hoch zufrieden. © Foto: Horst Bendix
Jungingen / Horst Bendix 25.07.2018
Aus schnödem Rasen hat die Ignuk eine Blütenpracht gemacht. Zu sehen ist das im hinter der Junginger Kirche.

Unter Regie der Ignuk und ihres Vorsitzenden Roland Bosch haben Kinder der Grundschule Jungingen im Mai eine Blumenwiese gleich neben der Wallfahrtskirche angelegt, um Bienen und Schmetterlinge anzulocken. Was daraus geworden ist, das  besichtigte die Ignuk jetzt mit gut 20 Teilnehmern. „Phantastisch schön, und so bunt und lebendig, dass es eine Augenweide ist“, war ein Kommentar. Alle freuten sich, dass die Blumenwiese mit ihren artenreichen Gräsersorten eine abwechslungsreiche Alternative zu den eintönigen Monokulturen darstellt, wie Bosch feststellte.

Dorothee Baumann gab ihr Fachwissen gleich vor Ort weiter und erklärte anhand der blauen, roten, gelben Pflanzen, woher die einzelnen Blumenarten wie Farbiger Lein, Büschelschön, Kamille, Kosmea, Ackerrittersporn und die Ringelblume herkommen. Dazu gab es Informationen mit der Anwendung der Pflanzen bei Krankheiten. Die vielen leuchtenden Blüten sind aber vor allem Anziehungspunkt für Insekten, die sich im Blütenmeer ihre Nahrung holen. Das   Blütenmeer soll bis zum Spätherbst anhalten.

Das gelungene Projekt, so erläuterte Roland Bosch, soll ebenfalls dazu dienen, dass auch Privatleute dem Beispiel folgen und in ihren Gärten zumindest Randstreifen oder ein Rondell anlegen, um Insekten anzulocken, damit diese nicht ganz von der Bildfläche verschwinden. Die Samenmischungen sind fast überall zu haben und nicht teuer. Im Spätherbst soll die Blumenwiese die erste Mahd erhalten, aller Voraussicht nach wird gleich „Hinter Kirchen“, dort wo dichte Hecken wachsen, ein Komposthaufen dafür angelegt.

„Das ist die schönste Blumenwiese im ganzen Zollernalbkreis, die gibt es nur bei uns“, teilte ein Mitglied schmunzelnd mit.

Info Wer sich die Blumenwiese der Killertäler Natur- und Umweltschützer ansehen will, der fährt bis zur Junginger Wallfahrtskirche, wo es unterhalb an der B 32 genügend Parkplätze gibt. Gleich hinter der Kirche wird er auf ein Paradies treffen.

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