Klar, wir ahnten es alle, wir wussten es alle: Elvin Kovaci würde im Auftakt-Casting der inzwischen 17. Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ bestehen, er würde weiterkommen. Er ist schließlich hörbar talentiert.

Cool, gelassen, einfach total sympathisch

Trotzdem war’s bewegend, in der Ausstrahlung am Samstag zu sehen, wie cool, wie gelassen, unverzwungen und sympathisch der junge Burladinger vor die RTL-Jury um Dieter Bohlen trat; wie er selbstbewusst an den Flügel schritt und wie er nach wenigen Tönen die Herzen der Juroren mit seiner Stimme, seinem Spiel und seiner Ausstrahlung berührte.

Der HZ hatte Elvin anvertraut, er habe damals, als das Casting im Sommer in Füssen aufgezeichnet wurde, „gezittert“. Er habe aber dann, wie er es immer vor Auftritten tue, an seine Familie gedacht. Und daran, dass er „100 Prozent“ für seine Zuhörer geben müsse. Wer immer die auch sein mögen.

Dickes Lob vom Pop-Titanen Dieter Bohlen

Elvin hat’s geschafft. Dieter Bohlen sagte zu ihm, er würde auf der Stelle mit ihm ins Studio gehen, um einen Song aufzunehmen, so überzeugt war der deutsche Pop-Titan von dem 17-Jährigen. Das Lob von Mit-Jury-Mitglied Xavier Naidoo (den Elvin verehrt) hat ihn aber fast noch mehr erschüttert: Sein Vorbild bestätigte ihm, Talent zu haben. „Da war für mich klar, ich darf nicht aufgeben, ich muss weitermachen.“

Mit seiner Darbietung des Songs „Creep“ von Radiohead hat sich der 17-Jährige somit den Eintritt ins „Recall“ ersungen. Heißt, er gehört zu denen, die in der zweiten Runde des RTL-Talentwettbewerbs antreten dürfen.

Erst Sölden, dann Südafrika?

Die findet in Sölden Anfang Februar statt. Von den über 400 Bewerbern, die für die 17. DSDS-Staffel zugelassen wurden, werden dann noch 126 übrig sein. Darunter Elvin. Der Burladinger will mit Michael Jacksons „Earth Song“ antreten. Gefällt er der Jury neuerlich, darf er als einer von 40, die übrig bleiben, im zweiten Teil der Sendung einen weiteren Song vortragen. Den gibt ihm allerdings Dieter Bohlen vor. Schneidet er gut ab, geht’s anschließend nach Südafrika zu einem finalen Vorsingen. Und danach live auf die Showbühne des RTL in die Endausscheidung. Elvin, Elvin, Elvin!

Jede Menge Follower auf Instagram

Aber Moment – wenn er in Sölden die erste Runde übersteht. Soweit ist es noch lange nicht. Jetzt freut sich der Burladinger erst einmal an seiner Popularität. Er hatte, erzählte er am Dreikönigstag gegenüber der HZ, vor der Ausstrahlung am Samstag schon viele Follower auf Instagram und jede Menge Fans, die seine Online-Clips anschauten und toll fanden. Jetzt sei deren Zahl explodiert. „Es sind durchweg nette Leute und freundliche Kommentare“, sagte der 17-Jährige, fast ein wenig gerührt und überwältigt.

„Alle wünschen mir, dass ich weiterkomme, alle gratulieren mir.“ Wobei er sehr wohl Respekt vor der Konkurrenz hat. Mit Udo Karl Heinz Uhse etwa, der zwar von Dieter Bohlen am Samstag als „Kotzbrocken“ bezeichnet wurde, dürfte noch zu rechnen sein.

Der 17-Jährige ist stolz, ein Burladinger zu sein

Wem ist es aufgefallen? Üblicherweise fragt Dieter Bohlen die Kandidaten, „wo kommste denn her?“ Davon und von der Antwort war am Samstag nichts zu hören und zu sehen. Erklärung: Die Szene ist dem Schnitt und der Regie zum Opfer gefallen. Doch keine Sorge: Elvin ist stolz, Burladinger und Auszubildender beim Dienstleistungsunternehmen Benevit zu sein. Er wird es bei Gelegenheit (erneut) betonen.

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Immer dienstags und samstags auf RTL


Fortsetzung In den kommenden Wochen dürfen die DSDS-Bewerber immer dienstags und samstags vor Dieter Bohlen und der Jury zeigen, was sie gesanglich drauf haben. Ins „Recall“ – die zweite Qualifizierung, für die, die übrig bleiben – geht es Anfang Februar in Sölden. Elvin Kovaci hat sich den Zutritt dafür bereits bravourös am Samstag ersungen.