Webasto? War da nicht was? Der bayerische Automobilzulieferer, in dessen Werk sich ein Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infizierte, hat auch einen prominenten hohenzollerischen Angestellen: den designierten Junginger Bürgermeister Oliver Simmendinger. Der Informatik-Spezialist hat das Angebot seines Arbeitgebers, bis auf weiteres im Home-Office zu arbeiten, gerne angenommen.

Die meisten Kollegen arbeiten jetzt daheim

Im Killertal dürfte er vor einer Ansteckung sicher sein. Vergangene Woche war Simmendinger zwar noch in Stockdorf im Kreis Starnberg, Chinesen ist er im Werk aber nicht begegnet, und auch die Kantine hat er nicht besucht. Bei Webasto, berichtet er, sei die Virusgefahr freilich „eine Riesensache“. Deshalb würden auch die meisten Kollegen jetzt von zu Hause aus arbeiten.

Nächste Woche der erste Lehrgang

Nächste Woche wäre Simmendinger ohnehin im Ländle: In Albstadt absolviert er seinen ersten Lehrgang zur Vorbereitung aufs Bürgermeisteramt. Das tritt er – so viel steht jetzt fest – am 1. April an.

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Jungingen