Hechingen/Melchingen / HZ

Der Postkasten des Melchinger Theaters Lindenhof tourt durch die Region, um an belebten Orten im öffentlichen Raum, wie  Schulen, Kirchen und Volkshochschulen, Stimmen der Region einzufangen. Bisher stand er in der Bogenhalle der ehemaligen Textilfabrik Pausa in Mössingen, in der Bücherei in Mössingen und bei einem Treffen der Kulturplattform rund um die Kulturregion Schwäbische Alb in Heidenheim.

Der multimediale Postkasten ist eine blaue Box, die man durch einen roten Samtvorhang betreten kann. Nach einer Begrüßung per Video werden die Besucher eingeladen, Fragen zu beantworten und selbst neue Fragen zu stellen. Entstehen soll ein Bild davon, was die Menschen der Region aktuell bewegt.

Momentan steht der Postkasten im Foyer der Alice-Salomon-Schule in Hechingen und wurde schon am ersten Tag neugierig beäugt. Auch Post ist bereits eingegangen.

Und was passiert mit den ganzen Fragen und Antworten? Die Postkasten-Macher Carola Schwelien, Theaterpädagogin am Lindenhof und das Künstlerduo marks&schleker, haben verschiedene Aktionen geplant. Als erstes entsteht ein Spiel, in dem sich die ausgefüllten Karten zu witzigen Frage-Antwort-Dialogen kombinieren lassen. Einige Kartenspiele in Form von Aufstellern werden demnächst im Lindenhof-Theater-Foyer und in der Stadtbücherei Mössingen zu sehen sein. Ab Mitte Mai steht der Postkasten tageweise vor dem Theater Lindenhof.

Info Unternehmen, Einrichtungen und Festveranstalter, die sich vorstellen können, den Postkasten eine Zeit lang bei sich aufzustellen, können sich an carola.schwelien@theater-lindenhof.de wenden.