Bodelshausen Der Breitbandausbau in Bodelshausen schreitet voran

Thomas Strobl (links) übergab Uwe Ganzenmüller den Förderbescheid.
Thomas Strobl (links) übergab Uwe Ganzenmüller den Förderbescheid. © Foto: Gemeindeverwaltung
Stuttgart/Bodelshausen / HZ 13.10.2018

Bürgermeister Uwe Ganzenmüller nahm am gestrigen Freitag den Förderbescheid für die Breitband-Gesamtmaßnahme entgegen. Innenminister Thomas Strobl händigte ihm diesen im Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung aus.

Prüfung dauert ein Jahr

Nach einer rund einjährigen Prüfungs- und Bearbeitungsdauer im Stuttgarter Ministerium wurde nun der „große“ Förderantrag für den flächendeckenden Netzausbau im gesamten Gemeindegebiet von Bodelshausen positiv beschieden.

Die Gemeinde Bodelshausen konnte bereits mehrfach Fördergelder für sogenannte „Mitverlegemaßnahmen“ abrufen.

Staatliche Hilfe setzt ein

Eigentlich ist die Versorgung mit schnellem Internet grundsätzlich Aufgabe der privaten Telekommunikationsunternehmen. Von staatlicher Seite werden daher in erster Linie optimale Rahmenbedingungen für den Ausbau von nachhaltigen und vordringlich glasfaserbasierten Hochgeschwindigkeitsnetzen geschaffen. Dort, wo die privaten Telekommunikationsanbieter nicht investieren, kommt der kommunale Breitbandausbau mit staatlicher Hilfe ins Spiel. Genau an dieser Stelle setzt das Landesförderprogramm an. Beim Konzept der baden-württembergischen Regierung geht es darum, den flächendeckenden Breitbandausbau voranzubringen und auch gerade ländlich geprägte Gegenden nachhaltig attraktiv zu gestalten – als Wohnort, Wirtschaftsstandort und Tourismus-Ziel.

Ende 2019: Glasfaser für „West“

Das Bodelshauser Gewerbegebiet „West“ soll Ende 2019 bis an die Gebäude mit Glasfasern versorgt werden. Im restlichen Gemeindegebiet erfolgt eine Neuverkabelung bestehender Kabelverzweiger (sogenannter FTTC-Ausbau) in den darauffolgenden beiden Jahren.

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Millionen Euro wird die Gemeinde Bodelshausen in den Ausbau breitbandiger Infrastrukturen investieren. Das Land fördert die Maßnahme mit rund 860 000 Euro.

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