Stetten bei Hechingen Den Hagaverschreckern wird eine Meisterleistung bescheinigt

Sie führen die Hagaverschrecker (stehend von links): Kai-Uwe Bauer, Manfred König, Günter Langenstein, Elke Krauth, Andreas Pflumm, Kathrin Buckenmaier, Manfred Schmidtke, Martin Pflumm, Kerstin Bulach, Alexander Hönes; kniend: Kerstin Hönes, Beatrice Wolf und Regina Zimmermann.
Sie führen die Hagaverschrecker (stehend von links): Kai-Uwe Bauer, Manfred König, Günter Langenstein, Elke Krauth, Andreas Pflumm, Kathrin Buckenmaier, Manfred Schmidtke, Martin Pflumm, Kerstin Bulach, Alexander Hönes; kniend: Kerstin Hönes, Beatrice Wolf und Regina Zimmermann. © Foto: Franz Buckenmaier
Stetten bei Hechingen / FRANZ BUCKENMAIER 19.04.2016
Ausgiebiges Lob erntete die Stettener Narrenzunft Hagaverschrecker in ihrer Hauptversammlung dafür, wie sie das Narrenringtreffen meisterte.

Zunftmeister Alexander Hönes sagte in seinem Rückblick, dass ein arbeitsreiches Jahr hinter der Zunft liege. Durch das 90-jährige Jubiläum, verbunden mit dem Ringtreffen des Narrenfreundschaftsrings Zollernalb, sei die Arbeitsbelastung aller mithelfenden Vereine und Personen weit über das Normalmaß hinausgegangen.

Beatrice Wolf berichtete als Mitglied des Vorstandsteams über den Jahresablauf. Der Stammtisch der Ehrenmitglieder, so freute sie sich, werde nach wie vor gut besucht. Ausführlich berichtete sie über die aufwendigen Vorbereitungen und den Ablauf des Ringtreffens. Allein der Zeltaufbau habe acht Tage in Anspruch genommen. Zahlreiche Helfer aus Stetten, aus den Vereinen, aus anderen Ringzünften und der Narrenzunft selbst arbeiteten unter zum Teil schwierigsten Witterungsverhältnissen. Die gute Zusammenarbeit zwischen Narrenzunft, TSV Stetten und Musikverein Stetten in Form von gegenseitiger Bewirtung bei den Fasnetsbällen wurde hervorgehoben. Der Bericht der Schriftführerin Regina Zimmermann ergänzte den Jahresbericht des Vorstandsteams mit Einzelheiten.

Kassiererin Elke Krauth zeigte auf, dass auch sie in diesem Jahr bei weitem mehr Arbeit hatte als in einem durchschnittlichen Jahr. Kassenprüfer Manfred König bescheinigte Elke Krauth eine einwandfreie Kassenführung. Ihr wurde Entlastung erteilt. Ortsvorsteher Hannes Reis überbrachte die Grüße der Ortschaftsverwaltung, verbunden mit dem Dank für das im abgelaufenen Jahr Geleistete. Er hob hervor, dass das Ringtreffen super gemeistert worden sei. Die Zunft habe eine Meisterleistung erbracht. Viele schöne Momente der Begegnung habe man erlebt. Organisation, Auf- und Abbau nannte Reis ein Beispiel positiver Zusammenarbeit im Ort.

Es folgten die Berichte der einzelnen Gruppen, aus denen hervorging, dass die Zunft derzeit drei Tanzgarden besitzt, die sieben Auftritte hatten. Von einer regen Jugendarbeit sprach die Jugendleiterin Vanessa Wolf. Kerstin Bulach berichtete, dass die Hästräger und Kräuterweible an sechs Umzügen teilnahmen. Die Zunft hat derzeit 125 Hästräger und fünf Kräuterweible.

Kathrin Buckenmaier berichtete, dass die Schalmeienkapelle 31 Mitglieder hat, die Zunft bei allen Auftritten begleitete, die Bewohner von Altenheimen erfreute und ein Grillfest, einen Bodenseeausflug und eine Weihnachtsfeier veranstaltete.

Der Ehrenvorsitzende Franz Bausinger sprach seine Hochachtung für die Leistung der Zunft beim Ringtreffen aus. Es sei ein schönes Fest gewesen. Werner Buckenmaier dankte namens der Zunft der Vorstandschaft für die große Mühe im abgelaufenen Jahr. Dem Vorstand wurde Entlastung erteilt. Teilneuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Alexander Hönes und Manfred Schmidtke wurden wieder ins Vorstandsteam gewählt. Regina Zimmermann bleibt Schriftführerin, Branko Diksic Brauchtumswart, und in den Narrenrat kamen wieder August Kleinmaier und Kerstin Hönes. Neue Kassenprüfer sind Manfred König und Kai-Uwe Bauer.

Manfred König erhielt eine Spende der Zunft für den Förderverein Heimatmuseum.