Bisingen Bildungsforum der CDU: „Lernen hört nie auf“

Anne Heller, Vorsitzende des Bisinger CDU-Ortsverbandes, bedankte sich beim  Referenten Karl Wolf.
Anne Heller, Vorsitzende des Bisinger CDU-Ortsverbandes, bedankte sich beim Referenten Karl Wolf. © Foto: Foto: Jörg Wahl
Bisingen / SWP 18.05.2018
Die CDU Bisingen hatte zu einem Gesprächsabend zum Thema „Bildungslandschaft Zollernalb“ eingeladen.

„Es gibt nur eine Sache auf der Welt, die teurer ist als Bildung – keine Bildung“, formulierte es einst US-Präsident John F. Kennedy. Mit diesem Zitat als Einstieg begrüßte Armin Bachmeyer, stellvertretender Vorsitzender des Bisinger CDU-Ortsverbandes, die Gäste, die sich zum politischen Gesprächsabend im Probelokal des Musikvereins Bisingen im Gewerbegebiet Hinter Stöck eingefunden hatten. Fachkundiger Referent des Abends war Karl Wolf, Leiter des Haupt-, Kultur- und Schulamtes des Zollernalbkreises.

Die „Bildungslandschaft Zollernalbkreis“ ist vielschichtig gestaltet. „Bildung“, so Wolf, „ist Grundlage und Voraussetzung für das Gemeinwohl, genauso wie für ein positives eigenes Leben.“ Und so gewinnen auch die Berufsaus- und Weiterbildung immer mehr an Bedeutung.

Nach dem ersten Bildungsbericht 2011 hat das Landratsamt 2017 einen zweiten veröffentlicht. Die Neuauflage entstand in enger Kooperation mit dem Bildungsforscher Prof. Dr. Döbert, dem Staatlichen Schulamt und vielen Bildungs­einrichtungen im Zollernalbkreis. Entlang der Biografie eines Menschen, von der frühkindlichen Bildung bis zum lebenslangen Lernen im Erwachsenenalter, sind die Vielfalt und Breite der Bildungsangebote im Zollernalbkreis dargestellt. Schwerpunktthemen wie Medienkompetenz, Modellregion „Übergang Schule-Beruf“ und Migration werden näher beleuchtet.

Zuletzt, so das Ergebnis einer Studie, auch das wollte Wolf nicht verheimlichen, seien die Schulleistungen in Baden-Württemberg „massiv gesunken“. Kultusministerin Susanne Eisenman (CDU) wolle sich mit großem Einsatz diesem Defizit annehmen,  gerade die Qualitätssicherung  und die Lehrerfortbildung forcieren.

Eine große Herausforderung für die Politik stelle natürlich der demografische Wandel dar. An fast allen Schularten werden weniger Schüler gemeldet. Doch die Talsohle, meint Wolf, sei bald erreicht. Die Prognose besage, dass bis zum Schuljahr 2025/26 die Zahlen an den allgemeinbildenden Schulen wieder steigen.