Schlatt Das „Super-Uhu-Jahr“ ist ausgerufen

Bei heftigem Schneetreiben läuteten die Schlatter Narren am Freitagabend ihr „Super-Uhu-Jahr“ mit dem Narrenbaumstellen auf dem mit Uhu-Fahnen reich beflaggten Festhallenvorplatz ein.
Bei heftigem Schneetreiben läuteten die Schlatter Narren am Freitagabend ihr „Super-Uhu-Jahr“ mit dem Narrenbaumstellen auf dem mit Uhu-Fahnen reich beflaggten Festhallenvorplatz ein. © Foto: Eugen Pflumm
Schlatt / Von Eugen Pflumm 13.01.2019
Schlatt freut sich auf das Narrenringtreffen und das Fest zum 33-jährigen Bestehen der Uhus vom 8. bis zum 10. Februar.

Mit dem Narrenbaumstellen, wenn auch in dichtem Schneetreiben, ist den Schlatter Narren der Start in das von Zunftmeister Martin Haug ausgerufene „Super-Uhu-Jahr“ gelungen. Zahlreiche Zunftmitglieder und Gäste verfolgten das Spektakel am Freitagabend.

Schon seit einigen Tagen flattern an der Festhalle sowie am Schlatter Ortseingang die prächtigen Uhu-Fahnen im Wind, und große Banner weisen neben der B 32 auf das große Narrenfest im Februar hin. Die Ausrichtung eines Ringtreffens ist für den Killertalstadtteil in der Tat ein absolutes Novum. Doch bevor die 800-Seelen-Gemeinde Gastgeber für rund 3500 Hästräger ist, wurde die Fasnetssaison mit dem Narrenbaumstellen im ehemaligen Schulhof eröffnet.

Die Schlattemer Uhus, die fast ein Jahr lang oben im Uhu-Loch an der „Ries“ auf die neue Fasnetssaison gewartet haben, wurden durch die Klänge des Fanfarenzuges und durch den dreimaligen Fasnetsruf „Schlattemer – Uhu“ von Zunftmeister Martin Haug wieder in die Ortschaft heruntergelockt. Dort haben nämlich ab sofort wieder die Narren das Sagen. Ein stattlicher Narrenbaum, der bei der Festhalle aufgestellt wurde, dient als eindrucksvolles Zeichen der nun angebrochenen fünften Jahreszeit.

Trotz starken Schneetreibens fanden sich etliche Gäste bei der Festhalle ein. Dort ließen sie sich die von Uhu-Chef-Bräter Tobias Schuler zubereiteten Heißen Roten und den beliebten Uhu-Glühwein recht gut schmecken. Rund eine Stunde später waren es dann Fanfarenzug-Vizedirigent Siegfried Schuler und seine Bläser und Trommler, die mit schmissigen Fasnetsmelodien auf das Spektakel einstimmten.

Zunftmeister Martin Haug sprach dann vom „Super-Uhu-Jahr“, das mit der Feier des 33. Zunftgeburtstages und der Ausrichtung des 41. Ringtreffens des Narrenfreundschaftsringes Zollern-Alb am zweiten Februarwochenende für etwas in Schlatt noch nie Dagewesenes sorgen wird. Haug informierte über die Veranstaltungen am Festwochenende, wobei am Freitag, 8. Februar der große Ringabend mit Maskenvorstellung den Auftakt darstellt. Gefeiert wird in einem 1800-Personen-Zelt, das auf dem Gewann „Ast“ aufgestellt wird. Einen Tag später soll der Nachwuchs bei einem Kinder-Zunftmeisterempfang und beim Kinder-Ringumzug auf seine Kosten kommen. Abgeschlossen wird der Samstag ab 20 Uhr mit einem Tiermaskenabend im Festzelt.

Der Festsonntag wird mit einer Narrenmesse in der St.-Dionysiuskirche begonnen. Im Anschluss treffen sich alle Zunftoberen zum Zunftmeisterempfang in der Festhalle. Ab 11 Uhr herrscht buntes Treiben im Narrendorf in den zahlreichen Besenwirtschaften, Zelten und Ständen. Ab 13.30 Uhr windet sich der große Ringumzug durch die Schlatter Straßen, wobei die B 32 zwischen 12 und 18 Uhr komplett gesperrt sein wird.

Martin Haug war es ein besonderes Anliegen darauf hinzuweisen, dass die erfolgreiche Ausrichtung dieses Festes eine große Herausforderung für die Zunft sei. Der Verein sei dabei auf die Mithilfe aller Schlatter Vereine sowie der Einwohnerschaft angewiesen.

Am Ende gab Haug den Befehl zum Aufstellen des mit Luftballons und bunten Bändern prächtig geschmückten Narrenbaums. Dabei wurde maschinelle Hilfe in Anspruch genommen. Nach wenigen Minuten stand das Schlatter Narrenwahrzeichen in der Senkrechten, und Beifall brandete auf.

16

Meter hoch ist der Schlatter Narrenbaum, der zum Auftakt der „Super-Uhu-Saison“ aufgestellt wurde.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel