Dieser Impfnachweis ist eine datenschutzkonforme, sichere, digitale Abbildung des Impfstatus und eine Ergänzung zum gelben Impfausweis – das amtliche Dokument in Deutschland.
Mitte Februar hat der Zollernalbkreis den digitalen Impfnachweis eingeführt. Alle Personen, die im Kreisimpfzentrum (KIZ) in Meßstetten gegen das Coronavirus geimpft werden, bekommen diesen direkt vor Ort nach ihrer zweiten Schutzimpfung in Form einer Scheckkarte ausgehändigt.
Alle Bürger, die sich in einem anderen KIZ impfen lassen haben beziehungsweise (neu) bei einem niedergelassenen Arzt/Betriebsarzt im Kreis geimpft wurden und im Zollernalbkreis leben oder gemeldet sind, erhalten ab sofort ebenso den Ausweis. Dieser wird an diese Personen ab Dienstag, 25. Mai, nur noch im Landratsamt Zollernalbkreis, an der Infothek (Hirschbergstraße 29, Balingen) ausgegeben und nicht mehr im KIZ in Meßstetten.
Die Ausstellzeiten sind von Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Donnerstagmittag von 15 bis 17.30 Uhr. Mitzubringen sind der gelbe Impfausweis (als Nachweis der jeweiligen Impfungen), der Personalausweis und ggf. der Nachweis über einen positiven PCR-Test. Da mit einer größeren Nachfrage zu rechnen ist, werden die Bürger gebeten, nicht alle gleich in den ersten Tagen zu kommen.
Personen im Landkreis, die durch ein Mobiles Impfteam (MIT) geimpft wurden, erhalten den digitalen Ausweis über ihren Arbeitgeber bzw. die jeweilige Einrichtung.

Nur noch eine Impfung im QR-Code verankert

Dank eines Updates ist es mittlerweile technisch möglich, den Nachweis ebenso an Personen auszustellen, die unterschiedliche Impfstoffe bei der ersten bzw. zweiten Impfung (Kreuzimpfung) bzw. nur eine Impfung erhalten haben. Es wird nur noch eine Impfung im QR-Code verankert. Bei Impfstoffen, für die zwei Impfungen erforderlich sind, entsprechend die Zweitimpfung. Durch einen Vermerk, dass es sich um eine Zweitimpfung handelt, ist klar, dass der volle Impfschutz besteht. Wer an Covid-19 erkrankt war und einen PCR-Test nachweisen kann, erhält nach einer Impfung ebenfalls den digitalen Impfnachweis.
Die Verantwortlichen des Kreisimpfzentrums stehen aktuell im intensiven Austausch mit dem Anbieter, der Kölner Firma Ubirch bezüglich der Kompatibilität des Digitalen Ausweises zu dem vom Bund bereitgestellten Impfnachweis. Ubirch hat gemeinsam mit einem Partner den Zuschlag für den bundesweiten Impfnachweis erhalten. „Dies kann derzeit noch nicht zugesichert werden, da die einzelnen Modalitäten des digitalen Impfnachweises vom Bund noch nicht final feststehen“, so Kreisbrandmeister Stefan Hermann, der das Impfzentrum leitet.
Unabhängig davon haben die Bürger bereits jetzt einen Mehrwert und die Nachfrage ist groß. Mittlerweile wurden über 10 000 Karten ausgestellt. Bürger nutzen ihn bei Friseurterminen, Besuchen in Pflegeeinrichtungen oder für Urlaubsreisen. Ersten Rückmeldungen zufolge kam er bereits erfolgreich in Südtirol und Sylt zum Einsatz.

Neuer Höchstwert am Impfungen

Am Donnerstag (20. Mai) konnte das Kreisimpfzentrum in Meßstetten einen neuen Höchstwert an Impfungen an einem Tag erreichen. Im Zwei-Schichtbetrieb von 7 bis 21 Uhr wurden insgesamt 1311 Personen geimpft. Durch den zusätzlichen Astra-Sonderimpftag am vergangenen Samstag konnten diese Impfdosen am Donnerstag verwendet werden
Insgesamt wurden mittlerweile 47.836 Impfungen davon 36.519 Erst und 11.317 Zweitimpfungen durch das KIZ und die Mobilen Impfteams durchgeführt.