Die Verhandlung rund um den Betrugsfall mit medizinischen Handschuhen zog sich mit mehreren Fortsetzungen über einen längeren Zeitraum hin (wir berichteten). Dem Albstädter Ehepaar war vorgeworfen worden, sich mit dem Verkauf von nicht existierenden medizinischen Handschuhen eine Summe von über zwei Millionen Euro erschlichen zu haben. Dafür mussten sie sich vor dem Landgericht Hechingen verantworten.

Vier Jahre und fünf Monate

Die Angeklagten hatten sich im Verlauf des Prozesses zunächst zu der ihnen zur Last gelegten Sache nicht geäußert. Nun ist der Prozess zu Ende, ein Urteil ist gefallen. Das Gericht verhängte gegen den Hauptangeklagten eine Haftstrafe von vier Jahren und fünf Monaten, seine Frau bekam ein Jahr und zwei Monate auf Bewährung.