„Über 300 Unternehmen im Zollernalbkreis wurden mit Corona-Krediten und Soforthilfen der KfW in Höhe von rund 183 Millionen Euro unterstützt“, informiert der SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann. „Das ist ganz beachtlich und zeigt, wie schnell und konsequent hier gehandelt wurde. Mit ,Wumms’ eben.“ Mit dem Aufsetzen der Corona-Förderprogramme sei es um schnelle Hilfen gegangen, die betroffenen Unternehmen kräftig unter die Arme greifen und über die Krise hinweg helfen, betont Rosemann. „Neben dem Kurzarbeitergeld war das ein weiterer Baustein, der dazu beigetragen hat, dass es uns – im Gegensatz zu vielen anderen Ländern – gelungen ist, die Arbeitslosigkeit bislang gering zu halten.“

220 Millionen Euro mehr als im Jahr davor

Insgesamt seien 2020 über 220 Millionen Euro mehr in den Zollernalbkreis geflossen als noch 2019. „Neben den Corona-Hilfen komme das große Plus vor allem durch das Klimaschutzprogramm und die starke Förderung von energetischen Gebäudesanierungen. Rund 58 Millionen Euro gingen allein in den privaten und nochmal knapp 11 Millionen in den öffentlichen Bereich. Und so muss das auch sein, wenn wir die ehrgeizigen Klimaziele ernsthaft verfolgen.“ Rund 3000 Wohneinheiten seien so im Zollernalbkreis saniert worden, freut sich Rosemann. Das Klimaschutzprogramm ziehe.
2020 bezahlte die KfW über 135 Milliarden Euro aus – ein historischer Höchstwert. „Die KfW wurde von uns 2020 mit 46 Milliarden Euro ausgestattet, um erneut in die Rolle der Krisenmanagerin zu schlüpfen und eines der größten Hilfsprogramme unserer Geschichte abzuwickeln. Bereits 2015 (1,4 Milliarden Euro), 2009 in der Finanzkrise (14 Milliarden Euro) oder nach der Jahrhundertflut von 1997 flossen über die KfW enorme Fördersummen an Privatpersonen, Kommunen und Unternehmen“, so der SPD-Politiker abschließend.