21.00 Uhr: Und jetzt bedanken für uns recht schön fürs „Mit-Tickern“ bei mehr als 6000 Usern, die unseren Liveticker heute verfolgt haben. Wir müssen ja auch noch für die HZ-Printausgabe schaffen. Darin lesen Sie unter anderem Stimmen und einen Kommentar zur Junginger Bürgermeisterwahl. Schönen Abend noch!

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20.41 Uhr: Die besten Emotionen und Momente der zweiten Bürgermeisterwahl in Jungingen rund um Wahlsieger Oliver Simmendinger gibt es natürlich auch bei uns in einer für Sie zusammengestellten Bildergalerie:

Oliver Simmendinger ist der neue Bürgermeister von Jungingen

Eindrücke vom Wahlabend in Jungingen Oliver Simmendinger ist der neue Bürgermeister von Jungingen

Viel Spaß beim Ansehen!!

Auch im Netz wird gratuliert: Die Leser auf der HZ-Facebook-Seite freuen sich für Oliver Simmendinger!
Auch im Netz wird gratuliert: Die Leser auf der HZ-Facebook-Seite freuen sich für Oliver Simmendinger!
© Foto: Melanie Steitz

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20.05 Uhr: Eine Frage, die sich aufdrängt, hat Oliver Simmendinger im Gespräch mit der HZ auch schon beantwortet: Wann wird er sein Amt in Jungingen antreten? Für Harry Frick ist am 29. Februar (Schalttag!) Schluss, Oliver Simmendinger könnte am 1. März beginnen - wenn ihn denn sein Arbeitgeber lässt. Falls der 44-jährige Informatik-Fachmann nicht vorzeitig freigestellt wird, müssen die Junginger eventuell bis zum 1. April auf ihren neuen Schultes warten. Länger als einen Monat wird die Vakanz aber keinesfalls dauern.

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20.00 Uhr: Auffallend auch am Wahlabend: die große Fairness und das gute Miteinander unter den Konkurrenten. Die unterlegenen Mitbewerber Jürgen Kleinmann und Michael Stehle gratulierten Oliver Simmendinger ohne Umschweife und blieben auch noch beim geselligen Miteinander im Gemeindesaal.

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19.50 Uhr: Die HZ-Reporter sind zurück in der Redaktion und werfen noch einmal einen genaueren Blick auf das Wahlergebnis: Wahlsieger Oliver Simmendinger hat diesmal 386 Stimmen geholt. Das sind genau 55 mehr als vor vier Wochen und reichte für eine absolute Mehrheit von 50,5 Prozent. Jürgen Kleinmann büßte im Vergleich zum ersten Wahlgang 31 Stimmen ein. 244 Stimmen für ihn machen 31,9 Prozent aus. Michael Stehles Resultat ist fast unverändert. Der Weildorfer holte 134 Stimmen (17,5 Prozent). Das sind zwei Kreuzchen mehr als im ersten Wahlgang.

Diesmal haben von 1109 Wahlberechtigten 766 ihre Stimme abgegeben, davon 111 per Brief. Das macht eine Wahlbeteiligung von 69,1 Prozent aus, zwei Prozentpunkte mehr als im ersten Wahlgang. 764 Stimmen waren gültig, zwei ungültig.

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19.30 Uhr: Noch immer fließt im Gemeindesaal das Wahlbier in Strömen, und Oliver Simmendinger nimmt Glückwünsche entgegen. Der 44-Jährige bekennt, ihm sei eine Riesenlast von den Schultern gefallen. Bis zuletzt sei er nicht sicher gewesen, ob es zum Wahlsieg reicht. Enorm sei seine Freude darüber, dass er im zweiten Wahlgang tatsächlich eine absolute Mehrheit der Junginger hinter sich geschart hat.

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18.55 Uhr: Die Glückwünsche der Gratulanten für den Wahlsieger Oliver Simmendinger reißen nicht ab. Viele Bürger sowie auch Landrat Günther-Martin Pauli, der Rangendinger Bürgermeister Johann Widmaier, Bisingens Schultes Roman Waizenegger sowie Pfarrer Herbert Würth von der evangelischen Kirchengemeinde sind da.

Oliver Simmendinger hat sich vom Wahlergebnis „überwältigt“ gezeigt. Sein großes Ziel sei gewesen, die 50-Prozent-Marke zu schaffen. Den Mitbewerbern Jürgen Kleinmann und Michael Stehle dankte Simmendinger für einen fairen Wahlkampf. Nie sei ein böses Wort gefallen.

Nun genießen die Beteiligten und Wahlbeobachter zusammen in geselliger Runde das Wahlbier, das Oliver Simmendinger als Wahlsieger – und damit quasi als erste Amtshandlung – gespendet hat.

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18.36 Uhr: ist der neue Bürgermeister von Jungingen mit 50,5 Prozent der Stimmen!! Jürgen Kleinmann kommt auf 31,9 Prozent. Der Drittplatzierte Michael Stehle bekam 17,5 Prozent der Wählerstimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 69,7 Prozent. Harry Frick gab dieses Ergebnis um 18.34 Uhr vor 200 Personen vorm Gemeindesaal bekannt. Das ist ein Grund zum Feiern! Jetzt erklingt das Ständchen des Musikvereins.

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18.34 Uhr: Jetzt geht’s los mit der Bekanntgabe vor dem Saal.

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18.33 Uhr: Die Auszählung dauert diesmal länger als sonst. Knisternde Spannung. Nochmal wird das Ergebnis überprüft.

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18.16 Uhr: Jetzt füllt sich der Gemeindesaal. 100 Personen sind mittlerweile da. Der Musikverein steht vor dem Saal parat. Alle Bürgermeisterkandidaten sind nun anwesend, Bisingens Bürgermeister Roman Waizenegger hat den Gemeindesaal ebenfalls betreten.

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18.06 Uhr: Noch-Bürgermeister Harry Frick schüttet zusammen mit seinem Stellvertreter Bernd Bumiller die Wahlurne aus. Jetzt geht’s mit dem Auszählen los.

Die Auszählung der Stimmen beginnt.
Die Auszählung der Stimmen beginnt.
© Foto: Hardy Kromer

Im Junginger Gemeindesaal warten schon 30 interessierte Personen. Eine leicht höhere Wahlbeteiligung von zirka 70 Prozent zeichnet sich ab.

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15.00 Uhr: 517 Wahlberechtigte haben im Junginger Gemeindesaal bereits ihre Stimme abgegeben. Damit ist die 50-Prozent-Marke schon fast erreicht. Außerdem hatten 120 Bürgerinnen und Bürger vorab Briefwahl beantragt. Im Junginger Gemeindewahlausschuss herrscht Zuversicht, dass die Wahlbeteiligung aus dem ersten Wahlgang - 67,1 Prozent - diesmal übertroffen werden kann. Noch bleibt drei Stunden lang Zeit, sein Kreuzchen zu machen. Um 18 Uhr schließt das Wahllokal.

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10.00 Uhr: Die Gemeinde Jungingen liegt noch unter einer Nebelglocke. Noch gut acht Stunden, dann wird man klarer sehen, wer der neue Bürgermeister wird. Seit zwei Stunden ist das Wahllokal geöffnet, um 18 Uhr schließt es.

Die Karten werden neu gemischt: In der Hoffnung darauf gehen diejenigen, denen das Ergebnis des ersten Wahlgangs der Junginger Bürgermeisterwahl am 15. Dezember nicht so sehr geschmeckt hat, heute in die Neuwahl. Allerdings: Die Spieler, die am Tisch sitzen, sind dieselben wie vor vier Wochen. Insofern ist das Potenzial für eine Neuverteilung der Stiche nicht unendlich.

Steigt die Wahlbeteiligung?

Eine Steigerung der Wahlbeteiligung – ja, die könnte das Resultat wohl am stärksten beeinflussen. Im ersten Wahlgang lag sie bei – mit Blick auf die spannende Konstellation bescheidenen – 67,1 Prozent. Da ist noch Luft nach oben. Deshalb bemühten sich die drei Wahlkämpfer nach der Atempause über die Feiertage auch verstärkt darum, bisherige Nichtwähler, Wankelmütige und Unentschlossene von sich zu überzeugen.

Als Indiz für das Interesse der Wählerschaft gilt gemeinhin die Nachfrage nach Wahlscheinen für die Briefwahl. Die deutet freilich eher auf eine einigermaßen unveränderte Wahlbeteiligung hin. Laut Meike Simmendinger, die die Wahl im Junginger Hauptamt federführend organisiert, sind bis Freitag, 12 Uhr, genau 120 Wahlscheine beantragt worden. Beim ersten Wahlgang waren es 116 gewesen. Nur ein geringfügiges Plus also. Wahlberechtigt sind diesmal genau 1109 Jungingerinnen und Junginger. Das sind vier mehr als beim ersten Wahlgang.

Oliver Simmendinger auf der Poleposition

Das Wahllokal im Rathaus ist seit 8 Uhr geöffnet und schließt um 18 Uhr. Als Ausgangsbasis für den zweiten Wahlgang muss allemal das Ergebnis des ersten herhalten: Am 15. Dezember hatte der Diplom-Betriebswirt (BA) Oliver Simmendinger aus Jungingen mit 44,9 Prozent (331 Stimmen) Platz eins belegt. Auf Rang zwei kam der Diplom-Verwaltungswirt (FH/Polizei) Jürgen Kleinmann, ebenfalls aus Jungingen, mit 37,3 Prozent (275 Stimmen) ins Etappenziel. Mit deutlichem Abstand Dritter wurde Michael Stehle, der Diplom-Verwaltungswirt (FH) aus Weildorf, mit 17,9 Prozent (132 Stimmen).

Wenngleich Oliver Simmendinger am Abend des 15. Dezember der gefeierte und beglückwünschte Etappensieger war, brauchte der Junginger Musikverein seine Instrumente nicht für ein Ständchen auszupacken. 44,9 Prozent reichten eben nicht für die benötigte absolute Mehrheit.

Diesmal reicht die einfache Mehrheit

Heute ist das anders. Im zweiten Wahlgang reicht die einfache Mehrheit zum Sieg. Ganz simpel: Wer die meisten Stimmen bekommt, wird Bürgermeister. Wahlbier wird am Sonntagabend – je nach Wetter im oder vor dem Gemeindesaal – auf jeden Fall fließen, und auch am Ständchen gibt es diesmal keine Zweifel.

Gegen 18.30 Uhr könnte das Ergebnis feststehen

Wann es soweit sein wird? Vor vier Wochen war die Zählkommission um 18.25 Uhr fix und fertig. Fünf Minuten später verkündete Bürgermeister Harry Frick das Ergebnis. Das mag als Richtschnur gelten, wenngleich Meike Simmendinger ein wenig bremst: „Damals war es auch ein glatter Durchmarsch. Alle Zahlen haben auf Anhieb gestimmt.“ Das dürfe sich zwar gerne wiederholen, könne aber nicht versprochen werden. Nur auf eines ist Verlass: „Am Sonntag wird definitiv feststehen, wer die Gemeinde zukünftig führen wird“, schreibt Harry Frick in seinem Wahlaufruf im Amtsblatt. Und zwar zunächst acht Jahre lang, beginnend mit dem 1. März.

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Tage lang wird der Wahlsieger vom Sonntag Zeit haben, sich auf seinen Amtsantritt vorzubereiten. Dieser erfolgt am 1. März. Für Harry Frick ist am 29. Februar Schluss.

Liveticker zur Wahl auf swp.de/hechingen


Wie sich die Wahl in Jungingen entwickelt, ist am Sonntag bei der HZ im Internet zu verfolgen. Wie schon beim ersten Wahlgang bieten wir wieder einen Liveticker unter www.swp.de/
hechingen.