Als dritter Bewerber warf Martin Hall am Ende der Bewerbungsfrist seinen Hut für das Amt des Grosselfinger Bürgermeisters in den Ring.

Überschaubare Gemeinde mit viel Potential

Mit dem Gedanken, Bürgermeister zu werden, habe er sich schon lange getragen, sagt der Kandidat, der eigenen Angaben zufolge zunächst die Ausbildung zum Industriemechaniker absolvierte, dann die Weiterbildung zum Techniker im Bereich Maschinenbau machte und inzwischen Einkaufsleiter eines mittelständischen Betriebes ist. Hall ist im Übrigen 43 Jahre alt, ledig und stammt aus einem Teilort von Besigheim im Landkreis Ludwigsburg.
Er habe regelmäßig die Ausschreibungen im Staatsanzeiger gelesen, sagt Hall. Seine Wahl und die Entscheidung, hier anzutreten, sei deshalb auf Grosselfingen gefallen, weil es sich um eine Gemeinde von überschaubarer Größe handle, in der man etwas bewegen könne.

BfG-Konzept erscheint schlüssig

Die „direkte Demokratie“ ist ihm ein wichtiges Anliegen, wenn es nach ihm geht, sollen die Bürger künftig stärker und unmittelbar in wichtige Entscheidungen der Kommune eingebunden werden. „Wer mich wählt, wählt damit sich selbst“, so der Bewerber.
Einbringen will der 43-Jährige seine Berufserfahrung und seine EDV-Kenntnisse, um neue Strategien für Grosselfingen zu entwickeln. Dabei will er sich eng an das Programm der Gemeinderatsfraktion der Bürger für Grosselfingen, BfG, anlehnen, das ihm schlüssig und zukunftsträchtig erscheint.

Antrittsbesuche mit Corona-Helm

Hall bezeichnet sich als unabhängigen Kandidaten, der unvorbelastet an die Arbeit im Rathaus herangehen könne. Auch sieht er sich als einen kommunikativen Menschen, der gerne mit anderen im Austausch steht. In kommenden Tagen will er die Grosselfinger und ihre Vereine vor Ort aufsuchen, will sich persönlich vorstellen, will auch die Schule, das Seniorenheim und den Kindergarten besuchen. Dabei wird er aus Corona-Hygienegründen nicht nur eine Maske, sondern sogar einen Schutzhelm tragen. „Ich bin einer, der auf die Menschen zugeht, ich möchte persönlich erfahren, was sie auf dem Herzen haben.“

Wiederwahl ist das Ziel

Sollte Martin Hall die Wahl schaffen, wäre es sein Ziel, dass Amt so zu führen, dass ihm aufgrund der Zufriedenheit der Bürger in acht Jahren die Wiederwahl gelingt.

Das könnte auch interessieren

Bürgermeisterwahl in Grosselfingen Armin Pioch kandidiert für Bürgermeisteramt

Grosselfingen