Mit Armin Pioch hat am Donnerstag ein erfahrener Kommunalpolitiker seine Bewerbung um das Amt des Bürgermeisters in Grosselfingen abgegeben. Der 56-Jährige ist nach Friedbert Dieringer der zweite Kandidat um die Nachfolge von Bürgermeister Franz Josef Möller (siehe Info-Kasten).

56-Jähriger hat kommunalpolitische Erfahrung

Armin Pioch ist amtierender Bürgermeister in Grömbach, einer kleinen, unabhängigen Gemeinde mit 630 Einwohnern im Landkreis Freudenstadt.
Die Gemeinde Grosselfingen habe, so Pioch, großes Potenzial. Die Neugestaltung des Marktplatzes, die Breitbandversorgung, und Baulanderschließung wertet Pioch als die momentan wichtigsten Themen in Grosselfingen. Anhand von Sitzungsprotokollen des Gemeinderates und der Berichterstattung in der Tageszeitung habe er sich ein Bild von den kommunalpolitischen Themen in der 2000-Einwohner-Gemeinde gemacht. Die Lage Grosselfingens habe ihn von Anfang an begeistert, die Infrastruktur, das bürgerschaftliche Engagement und die bunte Vielfalt an Vereinen ziehen ihn an. Er möchte sich der Herausforderung stellen, einer größeren Gemeinde mit einer besonderen Infrastruktur vorstehen zu können.

Pioch: „Ich bin ein Mensch, der Gräben zuschütten kann“

Grosselfingen, so Pioch, brauche einen bürgernahen Bürgermeister, der den Kontakt und das Gespräch sucht. „Dass ich ein Mensch bin, der Gräben zuschütten kann und Menschen wieder zueinander bringt, habe ich in meiner bisherigen Arbeit bewiesen“, stellt er fest. Gemeinsam mit Bürgern möchte er der Gemeinde Grosselfingen ein besonderes Gesicht geben: „Ein Platz zum Leben, Arbeiten und Wohlfühlen“.
Wie Pioch weiter erklärt, möchte er die guten Kontakte zur Region, zum Land und Bund weiter ausbauen, die Interessen der Bürger vertreten und unbürokratisch und auf kurzen Weg vor Ort handeln. „Durch meine kommunalpolitische Erfahrung bin ich breit aufgestellt“, sagt er.
Der 56-Jährige war vor viereinhalb Jahren als Nachfolger von Peter Seithel gegen sechs Mitbewerber im ersten Wahlgang zum Bürgermeister der kleinen Gemeinde Grömbach im Landkreis Freudenstadt gewählt worden. Grömbach sei ihm ans Herz gewachsen, erklärt Pioch, und so sei ihm die Entscheidung, sich in Grosselfingen zu bewerben, nicht leicht gefallen. „Wir haben viele großartige und spannende Projekte umgesetzt und wichtige auf den Weg gebracht. Angefangen vom Umbau der Feuerwehrgarage, die schwierigen Verhandlungen und Vertragsunterzeichnung zum Windpark, die Erweiterung unseres Friedhofs bis zur Erschließung des Baugebiets“. Er hoffe nun, dass die Grömbacher seine Entscheidung verstehen und unterstützen. Zugleich versicherte er, trotz des Wahlkampfs in Grosselfingen sich weiter engagiert für Grömbach in seinem Amt, als Bürgermeister einzusetzen.

Gespräche am Zaun: Wahlkampf in einer schwierigen Zeit

Pioch möchte sich als unabhängiger Kandidat für ein starkes Grosselfingen einsetzen und brennt für seine künftigen Aufgaben. Wie ein Wahlkampf in dieser schwierigen Zeit geführt werden kann, davon hat Pioch schon konkrete Vorstellungen. Er werde so oft es geht in Grosselfingen unterwegs sein, um mit den Bürgerinnen und Bürgern  ins Gespräch zu kommen. „Gespräche am Zaun“ nennt es das. Aber auch die sozialen Medien mit Onlinesprechstunden werde er anbieten,
Online geht auch bald seine Internet-Seite Armin-Pioch.de. Begleitend werde er zu den wichtigen Themenkomplexen auch Videos online stellen.

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Als erster Bewerber um die Nachfolge hat Friedbert Dieringer seinen Hut in den Ring geworfen. Dieringer ist 50 JAhre alt, seit 13 Jahren Technischer Betreuer des Bauhofes für die Gemeinde Grosselfingen und seit einem Jahr Mitglied des Grosselfinger Gemeinderates. spa