Im Namen der Stadt Hechingen empfing die Erste Beigeordnete Dorothee Müllges die Teilnehmerinnen des Tennisturniers am Mittwochabend im Tennisclub.

Für das dürstende Land war der Regen am Mittwoch vermutlich ganz in Ordnung. Für die Hechinger Tenniswelt dagegen nicht. Es regnete mehr oder weniger den ganzen Tag über. Die Plätze standen teilweise unter Wasser, alle Spiele fielen aus. Entsprechend waren auch nur sehr wenige Gäste am Abend auf der Anlage. Die Stände waren alle geschlossen, und das Essen der Spielerinnen und die Begrüßung fanden in der Weiherstube statt.

Ohne Helfer ist das Turnier nicht zu stemmen

TC-Chef Prof. Ingo Hauffe begrüßte das internationale Feld der Teilnehmerinnen auf Englisch, hieß sie willkommen und dankte den jungen Damen für ihre Teilnahme am Wettbewerb. „Wir haben während der letzten Tage sehr gutes Tennis gesehen“, meinte Hauffe. Er wünschte allen viel Erfolg bei den kommenden Spielen. Der erste Vorsitzende des Tennisclubs dankte allen Helferinnen und Helfern, kleinen und großen, ohne deren Engagement das Turnier nicht existieren würde. Sein Dank galt auch den Sponsoren und der Stadt für ihre Unterstützung und ganz besonders den Turnierdirektoren Gerhard Frommer und Thomas Bürkle.

Die boso Ladies Open seien in den letzten zwei Jahrzehnten ständig gewachsen, erfreuten sich bei Spielerinnen und Publikum großer Beliebtheit und nähmen im Veranstaltungskalender der Stadt, die sich von ihrer besten Seite zeige, einen wichtigen Platz ein, betonte die Erste Beigeordnete Dorothee Müllges. Den beiden Turnierdirektoren, Gerhard Frommer und Thomas Bürkle drückte sie ihre Anerkennung für jahrelange erfolgreiche Organisation der Veranstaltung aus. Ohne das Geschick und den großen ehrenamtlichen persönlichen Einsatz von Sportwart und Turnierdirektor Frommer, aber auch die Mithilfe der Helferinnen und Helfer sowie das Engagement der Sponsoren wäre eine solches sportliches Großereignis nicht denkbar. „Das verdient Dank und Anerkennung.“

Hauptsache niemand verletzt sich

Sie hoffe, so die Erste Beigeordnete, dass der Sportwart jetzt nach seiner Pensionierung noch mehr Zeit und Herzblut in die Veranstaltung stecken werde und dass es noch viele boso Ladies Open in den kommenden Jahren geben werde. Dorothee Müllges: „Ich wünsche den 22. boso Ladies Open viele spannende Matches und den Spielerinnen ein verletzungsfreies Turnier und viel Erfolg.“ Gerne wird  von den Spielerinnen das Begrüßungsgeschenk, ein Handtuch mit dem Logo der Stadt, angenommen.

Die Zeiten, als die Spielerinnen am Ende des offiziellen Teiles des Empfanges noch kräftig abrockten und sich amüsierten, sind vorbei. Und das hat auch kaum etwas damit zu tun, dass die ausgefallenen Spiele am gestrigen Donnerstag nachgeholt werden mussten. Die jungen Ladies sind einfach ernster, zielstrebiger und vielleicht auch noch ehrgeiziger geworden. Schließlich ist das Feld der Mitbewerberinnen um einen Sieg oder eine gute Platzierung groß.

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