Boll Bolls Dorfplatz muss abspecken

Damit der Dorfplatz in den Haushalt 2019 aufgenommen wird, muss er etwas abspecken. So einigten sich die Ortschaftsräte darauf, den Straßenbereich wegzulassen. Man konzentriert sich also auf den Platz selbst (innerhalb der blauen Linie).
Damit der Dorfplatz in den Haushalt 2019 aufgenommen wird, muss er etwas abspecken. So einigten sich die Ortschaftsräte darauf, den Straßenbereich wegzulassen. Man konzentriert sich also auf den Platz selbst (innerhalb der blauen Linie). © Foto: Christian Steinhilber
Boll / Christian Steinhilber 14.09.2018
Der Ortschaftsrat Boll bremst: Damit der neue Dorfplatz auch wirklich kommt, bleibt die Straße außen vor.

Punkt 2 der Sitzung widmete sich dem Haushalt 2019. Ein wichtiger Teil davon war das Abspecken des Planes für den Dorfplatz. So sollen der Straßenbereich sowie der Platz unmittelbar vor dem Rathaus, nicht mit einfließen, da die Kosten sonst enorm sind. Dafür soll dann der Platz, mit Fontänen und extra Bachlauf oder stehendem Gewässer und zwei abnehmbaren Spielgeräten anständig gemacht werden. Der Förderantrag wird nächste Woche abgegeben. Der Deckel der Bachstauung wird dann unabhängig vom Dorfplatz saniert werden.

Auch um das Wahrzeichen Bolls, Maria Zell, soll sich gekümmert werden. Hierzu kamen Infos vom Förderverein. So stehen das Ausbessern des Parkplatzes oberhalb des Friedhofes und das Erneuern des Holzgeländers die Stufen am Kreuzweg hinauf an. Dies soll aber aus dem normalen Unterhalt bewerkstelligt werden. Für das undichte Flachdach der Toiletten steht schon ein Termin mit der zuständigen Stelle der Stadt an. Auch der neue Anstrich der Fürstenloge soll ohne Aufnahme in den Haushalt machbar sein.

Die Sanierung und Überprüfung der Erdanker wird seitens der Stadt in die Wege geleitet und soll noch dieses Jahr vonstatten gehen. Dazu muss aber vorher die Grünpflege stattfinden – und vor allem hinterher ebenfalls, damit nicht wieder so eine „Sauerei“ wie jetzt entstehe, so Ortsvorsteherin Meta Staudt. Die Sanierung des Fundamentsockels des Langschiffes wird geschoben. Weil man dies richtig machen möchte. Risse und Senkungen auf der Zufahrt über den Zellerweg sollen ausgebessert werden. Die Armaturen der Waschbecken in der Fsethalle sollen nach und nach, aus dem laufenden Unterhalt heraus, ausBei der Bürgerfragestunde  wurde gefragt, ob es für Bollemer Anlieger des großen Rückhaltebeckens ebenfalls eine Infoveranstaltung gibt. Ein Thema ist nach wie vor die Frage, was mit angeschwemmtem Material passiert, das auf dem Grundstück liegen bleibt. Meta Staudt will für Klarheit schaffen. Das Hausrecht am Minispielfeld war ein weiteres Thema. Bollemer Kinder werden offenbar öfter von älteren Jugendlichen am Fußballspielen gehindert, obwohl das Spiel dort nur bis 14 Jahre erlaubt ist. Auch das sonntägliche Spielverbot wird von den Älteren missachtet. Zur Klärung dieser Fragen verwies die Versammlung auf das Hausrecht, bei der Gemeinde liegend, die auch den Schließdienst stellt. Das abhanden gekommene Schloss zum abschließen des Platzes wird ersetzt, sowie das Hinweisschild, auf dem die Öffnungszeiten unkenntlich gemacht wurden.

14

Jahre alt sein dürfen die Benutzer des Bollemer Minispielfelds höchstens sein. Darum scheren sich aber ältere Jugendliche nicht. So wurde jetzt im Ortschaftsrat berichtet.

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