Hechingen Blick hinter Klostermauern

Die Jakobuspilger mit Schwester Alexandra im Kloster Sießen.
Die Jakobuspilger mit Schwester Alexandra im Kloster Sießen.
Hechingen / SWP 08.08.2012
Eine gutgelaunte Gruppe der Hohenzollerischen Jakobusgesellschaft fuhr jüngst ins oberschwäbische Sießen, um unter anderem einen Blick hinter die Klostermauern des Franziskanerinnenordens zu werfen.

Im Kloster zu Sießen wurden die Jakobuspilger von Schwester Alexandra empfangen, die mit ihrer herzerfrischenden Art im Nu die Sympathie der Besucher gewonnen hatte. Im Mutterhaus in Sießen leben momentan 200 der insgesamt 380 Schwestern der Kongregation.

Mit Sießen verbindet man natürlich die Hummel-Bilder. Berta Hummel aus dem bayerischen Massing a.d.Rott trat 1931 als Schwester Maria Innocentia in den Orden in Sießen ein. Sie lebte und arbeitete dort die folgenden Jahre als Hummelfiguren-Künstlerin bis zu ihrem frühen Tod im Jahr 1946. Die Besuchergruppe besichtigte den Kreuzgang, den wunderschönen Barocksaal und beendete den Klosterrundgang in der Barockkirche St. Markus.

Eine kleine Wanderung entlang der Birkenallee nach Bad Saulgau folgte. Bei der nachmittäglichen Stadtführung genoss die engagierte, 80-jährige Stadtführerin Scheck sichtlich das Interesse der Gäste aus dem Hohenzollerischen. Diese wiederum erfreuten sich an dem schön anmutenden Stadtbild und dem Geklapper eines Storchenpaares (fünf junge Störche) auf dem Kirchendach. Bei Kaffee und Kuchen auf der Schillerhöhe beim Thermalbad in Bad Saulgau klang der Besuch im Oberland aus. Zur Nachahmung empfohlen!

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