Hechingen Bis an die Grenze der Abstraktion

Die Künstlerin Susanne Michel
Die Künstlerin Susanne Michel
Hechingen / SWP 17.03.2014

Gegenständliche Zeichnungen, die die Dinge, die sie abbilden, bis an die Grenze der Abstraktion untersuchen, verändern, neu kombinieren . . . unter dem Motto "gezeichnet.gedruckt.geklebt" zeigt die Künstlerin Susanne Michel in der Hechinger Kunstvereins-Galerie Weißes Häusle ihre Arbeiten. Die Vernissage ist am Sonntag, 23. März, von 11 Uhr an.

Seit dem Abschluss ihrer Ausbildung zur Kunsttherapeutin arbeitet Susanne Michel bewusst freiberuflich, um genügend Zeit und Energie für ihre künstlerische Arbeit zu haben. Vor fünf Jahren zog sie von Tübingen in den Burladinger Stadtteil Stetten unter Holstein, in Engstingen arbeitet sie im Atelierhaus in der ehemaligen Kaserne an ihrer Kunst.

Fasziniert von bestimmten Gegenständen, die beispielsweise Haushaltsmesser, Steine oder auch Möbel sein können, untersucht sie diese mit Stift und Papier, häufig in seriellen Zeichenexperimenten, oft über Wochen und Monate hinweg, sie setzt sie auch mit fremden Formen in Zusammenhang, um daraus gültige Bilder zu gewinnen. Dabei fasziniert sie die Linie, ihre Bewegung, die Positionierung im Raum. Das Ergebnis ist nun im Weißen Häusle zu sehen.

Der Kunsthistoriker Clemens Ottnad wird die Vernissage-Besucher in diese Bilderwelt einführen, Shin Joo Morgantini wird die Veranstaltung auf der Querflöte umrahmen. Die Ausstellung ist bis Ostersonntag, 20. April, jeweils samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

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