Keine weitere Terminverzögerung! Das vermeldete Ortsvorsteher Jürgen Schuler zum Neubau der Gässlebrücke. Der während der Bauzeit als Ausweichstrecke gedachte Feldweg vom Wohngebiet Heckenhart in Richtung Bundesstraße ist bereits hergerichtet worden. Zudem steht der Bau einer Ersatzbrücke für Fußgänger unmittelbar bevor. Da auch Arbeiten am Bachbett vorgesehen sind, wird der Angelsportverein zur Rettung der Bachbewohner am Wochenende diesen Flussabschnitt abfischen.

Danach wird eine Notversorgung mit Trinkwasser aufgebaut. Die bislang unter der Gässlebrücke angebrachte Wasserleitung kommt weg. Der Schlatter Ortsvorsteher gab bekannt, dass die Rangendinger Firma Dehner & Dieringer den Zuschlag für die Bauarbeiten erhalten hat. Das Unternehmen erstelle derzeit einen Bauzeitenplan, der bei der nächsten Ortschaftsratssitzung bekannt gegeben wird.

Jürgen Schuler wies auf die unvermeidlichen Verkehrsbehinderungen hin. Er unterstrich, dass die Wohngebiete Wörth und Heckenhart während der Bauzeit über die Wuhrstraße und dann am Rathaus vorbei angefahren werden müssen. „Wir können also loslegen und mit dem Neubau der Gässlebrücke beginnen“, freute sich der Gemeindechef.

„Wilden“ geht ins Finale!

Im weiteren Sitzungsverlauf kam auch das geplante Neubaugebiet Wilden zur Sprache. Wegen der geänderten Planungen müssen diese erneut ausgelegt werden, um keinen Verfahrensfehler zu machen, erklärte Jürgen Schuler. Im Lärmschutzkonzept der Stadt ist die B 32 nämlich enthalten. Im Gutachten gehe es also nicht um die Bahnlinie, sondern ausschließlich um die Bundesstraße. Die Informationen seien leider „etwas vermischt“ worden.

Der Gemeinderat wird sich am 4. April wieder mit dem Baugebiet Wilden befassen. Jürgen Schuler geht davon aus, dass die Stadtväter den Satzungsbeschluss in der Juli-Sitzung herbeiführen. Damit wäre das Gebiet für die Erschließung und den Verkauf der Bauflächen freigegeben. Die Schlatter „Wilden-Never-Ending-Story“ wäre dann endlich vom Ratstisch.

Ärger wegen Winterdienst

Zu Beginn der Sitzung war der Winterdienst ein Thema gewesen. Ein Bürger nutzte die Fragestunde, um sich über den Dienstleister zu beschweren. Er monierte, dass der offensichtlich ohne Gummi ausgestattete Schneepflug Pflaster und Randsteine beschädigt und der Fahrer den Treppenaufgang zu seiner Haustür „fast weggefahren“ habe. Ortsvorsteher Jürgen Schuler teilte mit, dass sich die Beschwerden bezüglich des Winterdienstes häuften und leider noch mehr solcher Fälle an ihn gemeldet worden seien. Er versprach, sich um die Angelegenheit zu kümmern.

Über „massive Geschwindigkeitsüberschreitungen“ im Wohngebiet Am Hesberg beschwerte sich ein Anwohner. Er sieht die Sicherheit seiner Kinder wegen der Raser nicht mehr gewährleistet. „Was da abgeht, ist ganz schön krass“, sagte der Bürger. Der Ortsvorsteher verwies auf die Geschwindigkeitsüberwachungen und bat, die Raser bei ihm zu melden. Jürgen Schuler ist zuversichtlich, das Problem in den Griff zu bekommen, sofern es sich um einheimische Verkehrsteilnehmer handelt. Da dieses Thema ein Dauerbrenner sei, werde sich der Ortschaftsrat kurzfristig nichtöffentlich erneut damit befassen.