Höfendorf Beeten backen im Akkord

Proppenvoll war das Festzelt, in das die Höfendorfer Musiker zum Bachkuchefescht eingeladen hatten.
Proppenvoll war das Festzelt, in das die Höfendorfer Musiker zum Bachkuchefescht eingeladen hatten. © Foto: Klaus Stifel
KLAUS STIFEL 27.10.2014
Blasmusik und frische Zwiebelrahmbeeten - das ist das Rezept für ein erfolgreiches Bachkuchefescht. Der Höfendorfer Musikverein vermeldet stets ein "volles Haus". Das Kommen lohnte sich auch heuer.

Überwältigt zeigte sich der Vorsitzende des Musikvereins Höfendorf, Stefan Seyfarth, vom Besuch des 22. Bachkuchefeschtes. Von Jahr zu Jahr verzeichnet der Verein bei seiner Traditionsveranstaltung steigende Besucherzahlen. "Wir sind absolut zufrieden", sagt denn auch Seyfarth, "was sollen wir da ändern?" Gar nichts!

Bereits am Samstagmorgen wurden die Öfen in der Backküche angeheizt, schließlich mussten für beide Festtage Brote für die Schälripple gebacken werden. Edmund Beiter, einstiger Dorfmetzger, bereitete wie immer die Höfendorfer Bratwürste zu. In der Backküche herrschte pausenlos Betrieb - auf die bewährten Vereinsbäcker, allen voran Uli Schmid, wurde zurückgegriffen.

Zum Festauftakt ging das erste Brezelblech an die Kinder. "Das ist bei uns zur Tradition geworden", sagte Seifarth. Im Akkord wurden Zwiebelrahmbeeten und Brezeln in den Ofen geschoben. Für die Bewirtung der vielen Gäste waren sämtliche Vereinsmitglieder und Helfer - auch aus dem Förderverein - auf den Beinen. Im Zelt hinter der Kirche spielten die Höfendorfer Oldies. Danach musizierten die Haigerlocher Blasmusikanten und der Musikverein Stetten/Haigerloch.

Am Sonntag wurde das Fest mit dem Frühschoppen fortgesetzt. Es konzertierten die Musikvereine aus Wachendorf, Nehren und Steinhofen sowie die gemeinsame Jugendkapelle Rangendingen-Höfendorf-Bietenhausen. Eine besondere Attraktion waren die Höfendorfer Albkamele von Rolf Müller.