Stein Baugebiet „Furth“ kommt flott voran

Stadtbaumeisterin Helga Monauni erläuterte im Ortschaftsrat die Planungen fürs Baugebiet „Furth“.
Stadtbaumeisterin Helga Monauni erläuterte im Ortschaftsrat die Planungen fürs Baugebiet „Furth“. © Foto: Diana Maute
Stein / Diana Maute 22.02.2018
In Stein nimmt das neue Baugebiet Form an. Stadtbaumeisterin Helga Monauni stellte die nächsten Schritte vor.

Ortsvorsteher Klaus Schetter war sichtlich erfreut, die Leitern des Fachbereichs Bau und Technik am Ratstisch in Stein begrüßen zu können. Für den Stadtteil sei es von größter Bedeutung, mit dem Baugebiet zeitnah voranzukommen, betonte er: „Das ist uns allen sehr, sehr wichtig.“

Helga Monauni erläuterte dem Gremium und den interessierten Bürgern im Publikum den Stand der Dinge. Bereits im vergangenen Jahr sei das fürs Baugebiet ausgewählte Gelände vermessen und die Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (SaP) eingeleitet worden. „Sehr wichtig ist, dass alle Grundstückseigentümer einverstanden sind“, betonte sie. Nur dann könne gebaut werden. Dieses Kriterium scheint im Gebiet „Furth“ erfüllt zu sein. Dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan dürfte also nichts mehr im Wege stehen.

Die weitere Planung werde in enger Abstimmung mit dem Ortschaftsrat vorangetrieben, kündigte die Stadtbaumeisterin an. Zu klären gebe es dann viele offene Fragen: „Wie wird das Baugebiet erschlossen? Wie sollen die Gebäude stehen? Welche Bauweise wollen wir? Brauchen wir eine Stichstraße? Das sind alles Themen, die wir gemeinsam besprechen werden“, so Helga Monauni. Im Rahmen dieser Beratungen werde sich auch zeigen, wie viele Bauplätze entstehen können und wie groß diese sein werden.

Eine drängende Frage, die das Gremium der Stadtbaumeisterin stellte, ist die nach dem Zeitrahmen, denn die Steinemer hoffen natürlich, dass im neuen Baugebiet möglichst bald gebaut werden kann.

Das Ziel sei, den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Furth“ noch vor der Sommerpause zu fassen, erläuterte die Expertin. „Wenn alles gut geht, können wir Ende des Jahres oder spätestens in einem Jahr den Satzungsbeschluss fassen.“ Tun sich keine größeren Hindernisse auf, könnten die Häuslebauer dann bald loslegen.

Für die Planer gibt es bis dahin noch viel zu tun. Da das neue Baugebiet Furth an ein FFH-Gebiet grenzt, das als besonderes Schutzgebiet für Tiere und Pflanzen ausgewiesen ist, wird dafür eine Verträglichkeitsprüfung nötig. Außerdem muss sich der Ortschaftsrat damit beschäftigen, ob das bisher geplante Gebiet, das im Flächennutzungsplan enthalten ist, noch etwas nach hinten erweitert werden könnte. Bisher stellt sich die ins Auge gefasste Fläche, die nach dem Abbau einer Hochspannungsleitung noch etwas erweitert werden konnte, als „relativ lang, aber doch sehr schmal“ dar. „Es ist nicht ganz einfach, wie man dieses Gelände erschließt, aber wir werden eine Lösung finden“, betonte Helga Monauni.

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