Der ermittelte Bedarf an Wohnbauflächen bis 2035 könnte in Weilheim durch das Gebiet „Berg II“ gedeckt werden. Doch der Weilheimer Ortschaftsrat entschied sich einstimmig anders.

Ortsvorsteherin Ingrid Riester gab einen kurzen Abriss über die möglichen Siedlungsflächen: „Auf der Bins Nord“, „Bins/Alemannenstraße“, „Schulerstraße“, „Berg II“, „Am Hofstättle“ und „Grosselfinger Straße“. Erwogen wurde das Für und Wider der einzelnen Siedlungsflächen. Ergebnis: Das seit Jahren favorisierte Gebiet „Berg II“, bei dem mit viel Mühe und Zeitaufwand die Einverständniserklärungen der Besitzer erreicht wurden, fiel im Ortschaftsrat durch. Und dies, obwohl es auch schon mehrere Bauanfragen gibt. Die Nordhanglage sei unbeliebt, hieß es. Dazu müsste auch weit in das Gebiet „Berg“ hineingebaut werden. Schwierigkeiten würde die Entwässerung bereiten, da mangels Leitungsrecht noch oben entwässert werden müsste. Das bedeutete entweder Hebeeinrichtungen für die Häuser, oder die Entwässerungsleitung müsste 8,60 Meter tief gelegt werden.

Relativ schnell kristallisierten sich aus den potenziellen Siedlungsflächen zwei Gebiete heraus: „Grosselfinger Straße“ und „Am Hofstättle“. An der „Grosselfinger Straße“ würde die Bebauung nicht direkt am Steilhang der Straße anfangen, sondern an der anschließenden, nur wenig geneigten Fläche. „Am Hofstättle“ ist eine nur eine leichte Schräge zu verzeichnen.

Bei der Abstimmung zur Empfehlung an den Gemeinderat wurde einstimmig die „Grosselfinger Straße“ favorisiert. Aber auch das Gebiet „Am Hofstättle“ ist deshalb wohl nicht völlig aus dem Rennen.

Weitere Themen in der Ortschaftsratssitzung


Die Ortsvorsteherin gab die Jagdabschusspläne 2018/2019 für Weilheim-Ost und -West bekannt.

„Die schadhafte Stelle in der Schulerstraße wurde dem zuständigen Bauamt gemeldet, und die Sache ist in Bearbeitung“, beantwortete die Ortsvorsteherin im weiteren Verlauf der Sitzung die Frage einer Besucherin. bu