Hechingen Auf hohe Berge und an sonnige Strände

Unter Palmen: Die Stadtkapelle illustriert ihre Vorträge mit Urlaubsbildern.
Unter Palmen: Die Stadtkapelle illustriert ihre Vorträge mit Urlaubsbildern. © Foto: Manuel Steidel
Hechingen / HZ 10.11.2018
Musikalische Reisen stehen beim Jahreskonzert der Hechinger Stadtkapelle am 2. Dezember auf dem Programmzettel.

Das Jahreskonzert der Stadtkapelle Hechingen findet traditionell am ersten Adventssonntag um 17 Uhr in der Stadthalle „Museum“ statt. Eröffnet wird das musikalische Ereignis vom Stadtkapellen-Nachwuchs. Unter der Leitung ihres Dirigenten Markus Best präsentieren die Jugendensembles des Vereins das Ergebnis ihrer fleißigen Probenarbeit. Das Große Blasorchester unter dem Dirigat von Musikdirektor Bernd Haid bietet danach einen musikalischen Bilderbogen zum Thema „Berge und Landschaften“. Der musikalische Hörgenuss wird durch eingeblendete Bildpräsentationen illustriert.

Zum Auftakt erklingt eine Fanfare im alpenländischen Stil des Schweizer Komponisten Cesarini. In der anschließendem Auftragskomposition „Terra Mystica“ beschreibt der Oberösterreicher Thomas Doss seine Heimat. Das dreiteilige Werk beginnt mit einer Pastorale, die neben der hügeligen Landschaft in der morgendlichen Sonne auch bodenständige Lebensfreude wiedergibt. Im Mittelteil wird beim Kirchgang innegehalten. Orgel­imitationen und die Gesänge der Gläubigen prägen diesen Teil, dem sich ein Fest anschließt, in dem die vielfältige Kultur und Tradition der Region zum Ausdruck kommt.

In den Bereich der Fantasie führt Mario Bürkis Komposition „Der Magnetberg“. Bürki hat darin ein Märchen aus 1001 Nacht vertont, in dem ein Schiff in die Anziehungskraft des Magnetberges gerät.

In „Mount Everest“ von Kees Vlak ist die dramatische Besteigung des höchsten Himalaya-Berges vertont. Danach wechselt die Landschaft nach Südamerika, wo Rios berühmte Strände Trocadero, Ipanema und Copacabana beschrieben werden. Perkussionsbetonte südamerikanische Rhythmen und sprühende Lebensfreude charakterisieren die musikalischen Bilder.

Abschließend sind schottische Klänge zu hören. „A Highland Rhapsody“ von Jan Van der Rost enthält schottische Folklore-Elemente.

6/8

-Rhythmik in wechselnden Registerfarben und Dudelsackimitationen entführen die Zuhörer bei „A Highland Rhaspody“ von Jan Van der Rost nach Schottland.

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