Hechingen Antrag später und nicht vollständig eingegangen

Hechingen / SBS 23.01.2014

Der Anruf aus Stuttgart ließ nicht lange auf sich warten: Gestern Mittag wollte Kristina Reisinger, Pressesprecherin des Kommunalverbands für Jugend und Soziales, klargestellt haben, dass es "nicht unsere Schuld ist", dass die evangelische Kirchengemeinde ihren erweiterten Kindergarten samt Krippengruppe noch nicht in Betrieb nehmen konnte. Erstens, sagt sie, sei der Antrag auf Betriebserlaubnis nicht Ende November, sondern erst am 10. Dezember beim Kommunalverband eingegangen - bei einer (den Antragstellern bekannten) Genehmigungsdauer von mindestens sechs Wochen. Zweitens hätten dabei "noch einige wichtige Unterlagen gefehlt" (zum Beispiel die mit der verbindlich vorzulegenden konzeptionellen baulichen Darstellung), die die Kirchengemeinde bis heute noch nicht komplett nachgereicht habe. "Ja, es fehlen noch immer Kleinigkeiten", sagt Kristina Reisinger.

Weit von sich weist der Kommunalverband für Jugend und Soziales auch, dass gegenüber der Kirchengemeinde erklärt worden sei, personell unterbesetzt zu sein. Das sei nie gesagt worden, macht Kristina Reisinger deutlich, zumal "wir sogar aufgestockt haben" - eben im Hinblick auf die Fülle an zu bearbeitenden Anträgen auf Betriebserlaubnis.

Was heißt das nun für den Johanneskindergarten? Kann er seinen Betrieb denn wenigstens zum 1. März aufnehmen? "Ja", sagt Kristina Reisinger. Dieses Datum sei realistisch - der 1. Januar sei es von Beginn an nicht gewesen.