Stein Alles startklar

Erfolg für den Förderverein: Das Steiner Kirchendach kann saniert werden.
Erfolg für den Förderverein: Das Steiner Kirchendach kann saniert werden.
SWP 26.01.2012
Der Förderverein hat in kurzer Zeit ganze Arbeit geleistet - eine gute Nachricht für die Pfarrgemeinde Stein: Die Sanierung des Kirchendachs und Turmdachs der St.-Markus-Kirche kann im Frühjahr starten.

Die dringend notwendige Sanierung des Kirchendaches des Gotteshauses St. Markus kann in diesem Frühjahr realisiert werden. Das teilte Stadtpfarrer Dr. Benedikt Ritzler bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins mit. Rund 30 Mitglieder hatten sich dazu im Pfarrzentrum eingefunden. Die Gründung eines Fördervereins war im vergangenen Jahr notwendig geworden um eine dringende, nicht mehr aufschiebbare Reparatur des Kirchen- und Kirchturmdaches in die Wege zu leiten und mit einem finanziellen Beitrag zu unterstützen.

Der Vorsitzende Gerd Schollian konnte in seinem Jahresbericht eine überwiegend positive Bilanz ziehen. Etwas enttäuscht zeigte er sich jedoch über die Zahl der Fördervereins-Mitglieder. Im Vergleich mit anderen Kirchengemeinden, die ähnliche Maßnahmen anstreben, könnte man in Stein noch mehr Unterstützung gebrauchen. Dass trotzdem bereits 18 000 Euro von der zum Ziel gesetzten Summe von 40 000 Euro zusammenkamen, sei dem besonderen Engagement der Aktiven und der Bereitschaft von Chören und Musikern zu verdanken. Sie alle bezog der Vorsitzende in seinen Dank mit ein.

Ob Eigenleistungen durch den Verein geleistet werden können, soll vor Baubeginn geklärt werden. Insgesamt müssen rund 260 000 Euro aufgewendet werden. Zuschüsse des Denkmalamtes, aus dem Ausgleichsstock, der Kirchengemeinde, Eigenmittel und ein Darlehen ermöglichen die Finanzierung. Für dieses Jahr kündete der Vorsitzende bis zu drei weitere Konzerte an. Das erste mit dem Barockensemble wird am 4. März stattfinden. Für das Kirchenpatrozinium, das am 29. April gefeiert wird, konnte der Silcherchor gewonnen werden. Am 1. Juli soll noch eine weitere Veranstaltung folgen.

Gerd Schollian scheute sich nicht, auch kritische Worte über die Innenrenovation der Kirche vor rund acht Jahren zu äußern. Bereits heute, wenige Jahre später, zeige sich, dass der Sockelverputz wieder abblättert und Salpeter zieht. Trotz der Heranziehung von Fachleuten sei man, genau wie bei der Dachsanierung, falsch beraten worden - sonst hätte man den damals bestehenden Förderverein nicht aufgelöst. Beide Fälle würden nun eine Menge an Mehrkosten verursachen. Schollian schlug eine Minimallösung vor, um wenigstens die Optik des Sockels etwas zu verbessern.

Einzelheiten über das Zustandekommen der erzielten Einnahmen gab Kassierer Robert Weimann bekannt. Die Kassenprüfung nahmen im Vorfeld Ralf Widmann und Karl-Anton Weinreich vor. Dem Bericht von Schriftführer Willi Hakvoort folgte die Entlastung der Gesamtvorstands durch den neu ins Amt berufenen Ortsvorsteher Nikolaus Schetter. Stadtpfarrer Benedikt Ritzler lobte das Engagement des Fördervereins, nahm nochmals Stellung zur Finanzierung des Gesamtprojekts und rief dazu auf, in den Bemühungen zur Mitfinanzierung nicht nachzulassen.

Dank sagte ferner die Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Roswitha Oesterle, die auch den Förderverein als stellvertretende Vorsitzende vertritt.

Info Das Konto des Fördervereins

zur Annahme von Spenden ist bei der Sparkasse Zollernalb eingerichtet: Nummer 1138002371;

Bankleitzahl 653 512 60.