Hechingen Albtraum im Kloster Beuron

Pilgerpause mit Lektüre beim Kloster Kirchberg mit der Burg im Rücken: der Vöhringer Autor Herbert Noack.
Pilgerpause mit Lektüre beim Kloster Kirchberg mit der Burg im Rücken: der Vöhringer Autor Herbert Noack. © Foto:  
Hechingen / SWP 09.03.2016
Rund um das Pilgern lässt sich auch ein Krimi stricken. Der Vöhringer Autor Herbert Noack liest am Freitag bei der Hohenzollerische Jakobusgesellschaft.

Herbert Noack liest an diesem Freitag, 11. März, ab 19.30 Uhr aus seinem Pilgerkrimi "Albtraum Jakobsweg" im Johannessaal der Klosterkirche Stetten. Der gebürtige Bautzener lebt heute mit seiner Familie in Vöhringen im Schwarzwald. Der Autor ist ein erfahrener und auch begeisterter Jakobspilger. Wer schon einmal den Jakobsweg gegangen ist, wird in seinem Vortrag, der mit Bildern unterlegt ist, vieles wiedererkennen an Klöstern, alten Kathedralen und malerischen Orten.

Der Buchautor will mit seinem Buch ebenfalls auf die Gefahr einer immer größer werdenden Kommerzialisierung der Jakobswege hinweisen. Wer sich dazu eine spannende Geschichte nicht entgehen lassen will, ist willkommen in Stetten.

Der Roman handelt von Franz und Sarah, die sich einen lang gehegten Traum erfüllen: Eines Tages pilgern beide einfach los und lassen alles hinter sich. Das geht soweit gut, bis sie im hohenzollerischen Kloster Beuron beim Benediktinerorden übernachten. Der Albtraum beginnt, als nach einem heftigen Streit ein Mönch ermordet wird.

Der rote Faden des Verbrechens zieht seine Spuren durch zahlreiche Orten des Pilgerweges bis nach Frankreich und hinein ins Zentralmassiv. Orte wie Beuron, Konstanz, Einsiedeln, Rapperswil oder Le Puy in Frankreich werden zu Schauplätzen von zum Teil grausamen Handlungen.

Die Bewirtung bei der Autorenlesung am Freitagabend im Johannessaal übernimmt der Förderverein Klosterkirche Stetten.

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