Die Hutträger, die ihre Kopfbedeckung allem Anschein nach 24 Stunden am Tag tragen, sind seit längerer Zeit insbesondere im Showbusiness schwer angesagt. Bei Udo Lindenberg ist es zu vermuten, Lemmy Kilmister hat es offen zugegeben: Damit kann man schütteres beziehungsweise nicht mehr vorhandenes Haar trefflich kaschieren. Beim Rest der Hutträger ist es wohl nur so ein Modetrend.

Schwupps, friert man obenrum heftig

Jetzt allerdings, wenn das Thermometer nicht oder nur kaum über den Gefrierpunkt geht, ist unbedingte Mützenzeit. Das gilt umso mehr, wenn man beim Frisör nicht aufpasst, weil man dem Wonderfitz nachgibt und dem angeregten Dorftratsch zuhört, der durch den Raum schwappt. Schwupps, schon sind die Haare zu kurz geraten, und man friert obenrum heftig. Gut, dass die Wollmützensammlung inzwischen ziemlich enorm ist. Allerdings stellt sich auch in diesem Fall die Frage, ob man den Schädelwärmer in geschlossenen Räumen eigentlich absetzen muss.

Man sollte, raten wir an dieser Stelle. Denn allein in der HZ-Redaktion gab es am Dienstag zwei (!) Beispiele dafür, dass mützenlos sehr viel weniger albern aussieht.

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